0341-355408-12 info@familienfreund.de

Sprachentwicklung: Die eigene Sprache richtig sprechen lernen

Baby wird mit Flasche gefüttert (c) mrsbrown / pixabay.de

Baby wird mit Flasche gefüttert (c) mrsbrown / pixabay.de

Die Sprachentwicklung beginnt schon im Bauch der Mutter mit der Ausbildung des Gehirns. Munter und schnell geht es im Babyalter weiter. Babys kommunizieren auch, wenn sie noch nicht sprechen können und das nonverbal. Die nonverbale Kommunikation ist der Anfang der Sprachentwicklung im Babyalter. Rasant geht es dann weiter mit Lautsprache, dem ersten Wort, kurzen Sätzen und am Ende dem richtigen fließenden sprechen. Dabei ist es wichtig, dass Babys und Kleinkinder erstmal ihre Muttersprache lernen. Gegen mehrsprachige Erziehung und Betreuung ist gar nichts einzuwenden – sie fördert die Entwicklung im Gehirn.

6 Tipps zum Sprechen lernen bei Kindern

Zahlen zeigen, dass dreiviertel aller Erstklässler mit Schuleintritt eine altersgerechte Sprachentwicklung aufweisen. Nicht zuletzt tragen Eltern, Erzieher und andere Bezugspersonen einen wesentlichen Teil dazu bei. Nach jüngsten Erkenntnissen lesen Eltern viel zu spät vor. Erst im Vorschulalter fangen die meisten an.  Doch Bücher und Geschichten regen die Fantasie an und erschließen Kindern eine neue Welt. Und wenn man mal was nicht versteht, lassen Sie sich unterbrechen und nehmen Sie sich Zeit für Erklärungen. Diese 6 Tipps fördern die Sprachentwicklung Ihres Kindes:

  1. Reden Sie viel mit Ihrem Kind – egal wie alt es ist! Menschen lernen sprechen durch nachahmen und hören.
  2. Lesen Sie so früh wie möglich Ihren Kindern vor!
  3. Singen Sie zusammmen! Dabei ist es egal wie es klingt. Ihre Kinder haben Spass an Liedern und Reimen.
  4. Hören Sie Ihrem Kind zu, lassen Sie es ausreden und sehen Sie es beim Sprechen an. (Auch, wenn Ihr Kind zum achten Mal die Geschichte vom Hubschrauber erzählt.)
  5. Lassen Sie Ihr Kind immer mal Kaugummi kauen. Das entwickelt die Mundmuskeln allgemein ausgewogen und nebenbei finden Kinder Kaugummi kauen cool.
  6. Verbessern Sie nur indirekt – z. B. in Form einer Frage! (Bsp.: „Ich bin runtergespringt.“, „Was, von dieser hohen Mauer bist du alleine runtergesprungen?“  Begründung: Ihr Kind hat eine eigenwillige Vergangenheitsform gebildet um sich auszudrücken. Das verdient Respekt. Verbessern ist erlaubt aber konstruktiv und bitte mit neuem Inhalt.

Kinder brauchen Unterstützung beim Sprechen

Bei allem sprachlichen auf und ab in der Entwicklung des Kindes bis hin zum Erwachsenen – vergessen Sie bitte nicht, Sprachentwicklung findet in jeder Altersgruppe und Lebenslage statt. Immer, wenn wir miteinander sprechen, hören meist andere zu. Das Sprechen (lernen) an sich, ist ein sehr komplexer Prozess. Unterstützen Sie bitte Ihr Kind.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.