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4 Fakten über den sicherheitsbewussten Deutschen #WorldBackupDay

katze auf computer (c) Harald Schröder / pixelio.de

katze auf computer (c) Harald Schröder / pixelio.de

Das Home-Office ist für Menschen, die am Computer arbeiten, eine geeignete Möglichkeit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Griff zu bekommen. Flexibilität und wegfallende An- und Abreise sind die beiden Pluspunkte, die immer als Erstes genannt werden. Zu Risiken haben wir bereits öfter infomiert und im Vorfeld des #WorldBackupDay am 31.März möchten wir zur Stressvermeidung an die Datensicherung erinnern.

Studie bestätigt das Klischee des sicherheitsbewussten Deutschen

Eine repräsentative Studie von der GfK im Auftrag von Acronis hat das Klischee vom sicherheitsbewussten Deutschen bestätigt: demnach sichern 89,3% der befragten Deutschen ihre Daten mit einem Backup. Nur bei etwa 10% sind die Daten ungesichert. In Sachen Datensicherungsverhalten zeichnen sich deutliche Unterschiede ab, insbesondere zwischen den Generationen.
An der Acronis Backup Studie beteiligten sich insgesamt 1.095 Männer und Frauen ab 14 Jahren. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Etwa 10% sichern ihre Daten nicht – Häufigkeit variiert

Die Zahl der Personen, die kein Backup durchführen, liegt immer noch bei gut 10%. Vor allem Frauen führen seltener eine Sicherung ihrer Daten durch. Bei der Generation 60+, 1 Personen- Haushalten sowie Arbeitslosen ist die Bereitschaft auf eine Datensicherung zu verzichten am Höchsten. Im Gegensatz dazu stehen Beamte und Selbstständige mit 97,1% bzw. 94,1%. Die Häufigkeit eines Backups variiert allerdings stark. 44,5% sichern nur nach Bedarf, 25% zumindest wöchentlich oder öfter. Dabei sichern die Deutschen hauptsächlich spezielle Laufwerke/Ordner/Dokumente (File Backup) statt des gesamten PCs einschließlich Betriebssystem mit allen Daten, Applikationen und Einstellungen (Image Backup). Im Notfall bedeutet das allerdings, dass das Betriebssystem (inklusive Updates) ebenso wie alle Einstellungen neu installiert werden müssen.

Verhaltene Nutzung der Cloud

Studien haben bereits gezeigt, dass die externe Festplatte ein beliebter Speicherort für elektronische Daten ist. In einer repräsentativen Bitkom-Studie zum Thema Datenschutz im Internet belegt die externe Festplatte Rang 3 der externen Speichergeräte[1]. Auch die Ergebnisse der Acronis Studie bestätigen die Beliebtheit der externen Festplatte als Speicherort. 56,4% nutzen sie für die Ablage von gesicherten Daten, der Anteil an NAS (8,3%) ist dagegen eher gering. Die Nutzung der Cloud ist insgesamt sehr verhalten, in der Tendenz jedoch steigend. Das liegt auch daran, dass 20% der jungen Deutschen die Cloud bereits nutzen, bei den über 60-Jährigen sind dies nur 5,5%.

Mehr Aufmerksamkeit für wichtige Daten bei Jüngeren

Außerdem wollte Acronis wissen, wie die Deutschen mit ihren wichtigsten Daten umgehen. Dabei stellte sich heraus, dass nur 50% ihren wichtigen Daten einen besonderen Stellenwert einräumen. Während 59% der Personen im Alter ab 60 Jahren alle Daten im regulären Backup abdecken, schenkt die junge Generation im Alter bis 29 Jahre mit 66,9% den wichtigen Daten mehr Aufmerksamkeit. Laut Acronis Studie liegen die wichtigen Daten bei über 54% in Form von Office-Dokumenten (Word, Excel, Powerpoint) und PDFs vor, gefolgt von Fotos (25,4%). Weit abgeschlagen davon sind beispielsweise Musik (4,3%), Videos (2,3%) und Kontakte (2,2%). Besonders große Unterschiede gab es hier erneut zwischen den Generationen. Während die Teilnehmer unter 40 Jahren vermehrt Fotos als wichtige Daten nannten (29,8% bzw. 34,6%), waren es im Alter ab 50+ hauptsächlich Office-Dokumente (65,4% bzw. 59,3%).

Jeder zweite Deutsche von Datenverlust betroffen

Jeder zweite Deutsche hat bereits Daten verloren, bei den Teilnehmern unter 30 Jahren ist die Quote mit 65% sogar am Höchsten. Besonders davon betroffen waren vor allem Fotos (48%) und Office-Dokumente (34,5%). 64,4% der ältere Generation 60+ gab an, noch nie einen Datenverlust erlebt zu haben. Trotz aller Schwierigkeiten wären insgesamt weniger als 80% bereit Geld für die Wiederherstellung ihrer Daten zu zahlen, sollten sie diese einmal verlieren. Über 36% würden nur bis zu 50 Euro investieren.

Schlussfolgerungen

„Viele Verbraucher unterschätzen nicht nur den Ärger, die ein Datenverlust mit sich bringt, sondern auch die Kosten für professionelle Datenrettungsservices. Schon kleinere, zu rettende Datenmengen können schnell einige Hundert Euro kosten. Das Risiko, dass trotzdem nicht alle wertvollen Daten wiederherstellbar sind, bleibt“, erklärt Nat Maple, SVP und General Manager Global Consumer SOHO, OEM & Online bei Acronis. „Deshalb raten wir von Anfang an auf Nummer sicher zu gehen und in eine professionelle Software zur Datensicherung zu investieren. Besonders zuverlässig und komfortabel für den Nutzer ist dabei das Image-Backup, mit dem das komplette System, inklusive Betriebssystem, allen Applikationen und Einstellungen, gesichert wird. Im Ernstfall kann der Nutzer dann in wenigen Schritten das gesamte System wiederherstellen, ohne mühsame Installationen, Konfigurationen und Updates vornehmen zu müssen. Oder es der Nutzer holt nur gewünschte Einzeldateien und Ordner zurück – ganz nach Bedarf. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten und Nerven.“

Die repräsentative Acronis Backup-Studie wurde von der GfK im Zeitraum vom 23. – 28. Januar 2014 in Deutschland durchgeführt. Insgesamt wurden 1.095 Männer und Frauen im Alter ab 14 Jahren befragt. Bei der Methode handelt es sich um eine GfK eBus, CAWI Studie.

Infografik „Das Leben ist hart“

Infografik
Infografik „Das Leben ist hart.“ © Copyright 2014. Acronis International GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

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1 Kommentar zu “4 Fakten über den sicherheitsbewussten Deutschen #WorldBackupDay”

  1. Als langjähriger Linux-Anwender benutze ich schon seit langem Back In Time und bin damit sehr zufrieden. Es hat mir schon mehrfach beschädigte bzw. verloren gegangene Dateien gerettet, insofern kann ich Frage 2 mit Nein beantworten. Sogar als ich mir mal die Partitionstabelle zerschossen hatte, was zu einem kurzen Panikanfall führte, war am Schluss alles wieder da. :)
    Meinen Kunden installiere ich in der Regel FreeFileSync, das gibt es für Windows, Mac OS X und Linux.
    Für komplette Festplatten-Images benutze ich wahlweise TrueImage oder Clonezilla. Das hat mich bei besagtem Partitionstabellen-Unfall gerettet.

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