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Achtung, falscher Enkel! Tipps gegen Trickbetrug

Seniorin mit Rollator (c) matchka / pixelio.de

Seniorin mit Rollator (c) matchka / pixelio.de

(djd/pt). Der Enkeltrick ist eine besonders perfide Form des Betrugs, der für die Opfer oft existenzielle Folgen hat. Sie können dadurch hohe Summen verlieren oder sogar um ihre gesamten Ersparnisse gebracht werden. Die Betrüger rufen bei den meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht. Der angebliche Verwandte ist dann stets verhindert, das Geld selbst abzuholen.

Der Täter, ein Komplize oder eine Komplizin treten an der Tür als Vertrauensperson auf, die sich mit einem Kennwort identifiziert und das Geld entgegennimmt. Unter www.polizei-beratung.de beispielsweise gibt es Tipps, wie man sich gegen solche und andere Trickbetrügereien wirkungsvoll schützen kann.

Trickbetrug: Es gibt nicht nur die Enkel-Variante

Aber nicht nur mit dem Enkeltrick versuchen sich Betrüger Zugang zu fremden Wohnungen zu verschaffen. Die Liste der Kniffe ist lang: So täuschen Frauen eine Übelkeit oder Schwangerschaft vor und fragen nach einem Glas Wasser. Oder aber die Täter wollen für einen angeblich nicht angetroffenen Nachbarn eine Nachricht hinterlassen, fragen nach Schreibzeug und Papier und gelangen so in die Wohnung. Beliebt ist auch der Blumen- oder Geschenketrick: die Täter möchten für den offenbar abwesenden Nachbarn Blumen oder ein Präsent abgeben.

Besucher mit „Sicherheitsabstand“ anschauen

Die wirkungsvollsten Hindernisse für alle Trickbetrüger sind eine gut verschlossene Wohnungstür – und ein gesundes Maß an Vorsicht. Senioren sollten deshalb die Tür niemals sofort öffnen, sondern sich vorher durch einen Türspion genau anschauen, wer zu Besuch kommt. Für ein Plus an Sicherheit können dabei digitale Türspione sorgen. Anders als beim herkömmlichen Türspion muss man nicht mit einem Auge am Guckloch „kleben“, während man das andere zukneift, um etwas zu sehen. Mit dem digitalen Türspion kann man aus bequemem Abstand mit beiden Augen auf das Display schauen und sieht zweifelsfrei, wer draußen vor der Tür steht.

Besonders unkompliziert zu handhaben ist etwa der „Digital Türspion HD“ von ABUS. Er wird einfach auf den klassischen Türspion aufgesteckt. Ist der digitale Türspion aktiviert, überträgt er eine gestochen scharfe Liveansicht aus dem Eingangsbereich nach innen auf das Display. Für die gute Qualität sorgen eine hohe Auflösung der Kamera und ein großes Farbdisplay. Durch den weiten Betrachtungswinkel samt Vergrößerungseffekt fällt es vor allem älteren Menschen leicht, vor der Tür stehende Personen eindeutig zu identifizieren. Mehr Informationen gibt es unter www.abus.com/selbstsicherheit.

Digitaler Türspion schießt drei Einzelbilder

Sobald der im Fachhandel erhältliche Türspion betätigt wird, schießt er im Übrigen drei Einzelbilder, die auf einer optional erhältlichen Micro-SD-Speicherkarte gesichert werden können. So lässt sich auch später noch leicht nachvollziehen, wer vor der Tür stand. Im Extremfall können die Bilder nach einer Straftat sogar zu Beweiszwecken dienen.

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