Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

Ambulante oder stationäre Pflege? Mit der richtigen Vorsorge können sie wählen!

Pflege|Seniorin mit Rollator im Seniorenheim (c) cocoparisienne / pixabay.de

Die Begriffe „ambulante Pflege“ und „stationäre Pflege“ dürfte ein jeder schon mal gehört haben und fast jeder dürfte in etwa wissen, was man unter diesen Begriffen versteht. Worin sich diese beiden Arten der Pflege ganz genau unterscheiden, und was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind, soll in dem nun folgendem Text erläutert werden.

Ambulante Pflege: Die Pflege in den Alltag integrieren

Viele Menschen, die entweder körperlich oder psychisch so stark erkrankt sind, dass sie einer externen Hilfe bedürfen, haben den Wunsch, einen großen Teil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Dieser Wunsch ist mehr als verständlich, fühlt man sich doch grundsätzlich in den eigenen vier Wänden am wohlsten. Dazu kommt, dass man in den eigenen vier Wänden von all den Menschen und Gegenständen umgeben ist, die einem besonders am Herzen liegen und dass man, im Gegensatz zu einem Aufenthalt in medizinischen Einrichtung das Gefühl hat, noch relativ selbstständig leben und agieren zu können.

Eine ambulante Pflege gestaltet sich meistens so, dass die Pflegekräfte zu der jeweils erkrankten Person nach Hause kommen. Ob sie dieser Person dann dabei helfen, alltägliche Dinge wie zum Beispiel das Einkaufen oder das Waschen zu erledigen, oder sie medizinisch versorgen, hängt von dem jeweiligen Patienten ab. Nicht wenigen Patienten hilft schon das Wissen, dass es eine ambulante Pflege für sie gibt, enorm bei der Bewältigung ihres Alltags. Auch, da sie wissen, dass es da jemanden gibt, dem sie ihre Sorgen und Ängste mitteilen können. Manchmal übernehmen auch Angehörige oder nahe stehende Freunde die ambulante Pflege einer erkrankten Person. Dies jedoch oft nur in einem begrenzten Rahmen, da es meistens nicht ganz einfach ist, diese Pflege finanziert zu bekommen und sie in den Alltag der pflegenden Person zu integrieren. Auch fehlt bei Privatpersonen manchmal einfach das fachliche Wissen, um eine Person ausreichend ambulant betreuen zu können. Eine Übersicht zu den gesetzlichen Leistungen finden sie auf der folgenden Seite: http://www.pflegeversicherung-tarif.de/leistungen-gesetzliche-pflegeversicherung.

Stationäre Pflege: Eine rundum Betreuung

Die stationäre Pflege findet im Gegensatz zu der ambulanten Pflege nicht in dem Zuhause einer erkrankten Person, sondern in einer professionellen Einrichtung, wie zum Beispiel einem Pflegeheim oder einer Klinik statt. Dort werden die Patienten dann rund um die Uhr von einem geschulten Personal betreut und versorgt. Ein Vorteil an einer stationären Pflege ist, dass dort eine rundum Betreuung gewährleistet ist und dass so sichergestellt werden kann, dass der Patient genau die Betreuung und Versorgung erhält, die er so dringend benötigt. Manchmal sind die Patienten körperlich so sehr angeschlagen, dass es ihnen alleine überhaupt nicht mehr möglich wäre, sich um alltägliche Dinge wie beispielsweise das Einkaufen, dem Aufsuchen von Ärzten oder Ähnliches zu kümmern. Im Rahmen einer stationären Pflege fallen diese ständigen Beanspruchungen weg und die Patienten können endlich wieder ein wenig zur Ruhe kommen. Dazu kommt noch, dass die stationären Einrichtungen altersgerecht und behindertengerecht eingerichtet sind. Leidet jemand an einer psychischen Krankheit und besteht infolgedessen das Risiko einer Selbst- oder Fremdgefährdung, hat die stationäre Pflege zudem auch noch den Vorteil, dass eben jenes Risiko durch die ständige Anwesenheit und Verfügbarkeit von Fachkräften minimiert werden kann. Das Gleiche gilt natürlich auch medizinische Notfälle.

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.