Facebook Zaehlpixel
0341-355408-12 info@familienfreund.de

Arm und Gesund?! Gesundheitliche Schäden durch Armut bestätigt

Vater und Sohn (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Vater und Sohn (c) Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Gesundheitliche Schäden durch Armut wurden durch auf dem letztem Kongress der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigt. Arm und gesund gibt es praktisch nicht. Wer dauerhaft arm ist, hat auch ein größeres Risiko zu erkranken. In Deutschland sind besonders alleinerziehende und arbeitssuchende von Armut betroffen. Für Ledige mit Kind  steigt das Risiko dauerhaft gesundheitliche Schäden zu erleiden.

Soziale Ungerechtigkeit nährt den Stress

„Es ist in erster Linie die soziale Ungerechtigkeit, die krank macht“, sagt Sir Michael Marmot, Leiter der Kommission „soziale Determination von Gesundheit“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Karin Schulz von der Berliner Selbsthilfeinitiative Alleinerziehender sagt, dass „Alleinerziehende ein besonderes Risiko der Überforderung dadurch haben, dass sie für alles allein zuständig sind. Sie müssen Job und Kinderbetreuung vereinbaren. Immer mehr Alleinerziehende und ihre Kinder rutschen in die Armut ab – und haben häufiger mit Krankheiten zu kämpfen. Oft ist kein Geld mehr da für Gesundheitspflege oder keine Zeit.“

Zahlen der Alleinerziehenden steigen

Die Zahlen von Alleinerziehenden in Deutschland sind in den letzten Jahren extrem gestiegen. Besonders in den Großstädten leben viele Alleinerziehende mit einem oder mehr Kindern. Viele sind auf ergänzende Hilfen oder komplett auf Hartz IV angewiesen. Meist sind sie es, die in schlechter bezahlten Jobs, Teilzeit und ohne zweites Haushaltseinkommen über die Runden kommen müssen. Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, innere Unruhe, Grübelei seien die Folge, besagt eine Studie für die Landesarbeitsgemeinschaft zur Gesundheitsförderung. Das schlechtere Wohlbefinden der Eltern überträgt sich oft auch auf die Kinder.

Dagegen kann man was tun!

Flexible, an die Arbeitszeiten angepasste Kinderbetreuung ist eine der wichtigsten Forderungen. Dazu wünschenswert, dass auch Haushaltsvorstände ohne Unterstützung eines Partners die Möglichkeit erhalten gut vorzusorgen und nicht ewig abhängig von unterstützenden Sozialleistungen zu sein. Leichter gesagt als getan, denn die meisten Alleinerziehenden wissen aus dem Alltag mit Arbeit und ihrem Kind am besten, was gebraucht wird! Also dann legen Sie doch mal los! Teilen Sie uns ihre Wünsche und Bedürfnisse mit. Und denken Sie dran – es ist gut der erste zu sein. Sie haben kleine und große Sorgen, die Sie gern gelöst haben wollen? Dann mailen Sie uns an anbieter@familienfreund.de

Hat Ihnen der Beitrag geholfen? Behalten Sie ihn nicht für sich !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.