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Auch Eltern müssen den Umgang mit ADHS-Kindern lernen

Mädchen schreit und hält Ohren zu (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Mädchen schreit und hält Ohren zu (c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Anders als von vielen bislang angenommen handelt es sich beim Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) nicht um eine reine Verhaltensstörung, sondern um eine neuronale Fehlfunktion im Gehirn. Betroffene Patienten lassen sich leicht ablenken und sind von einer inneren Unruhe und Impulsivität getrieben. Dies führt oft zu großen Problemen mit der Umwelt.

Eltern ein Training anbieten

Als Eltern müssen Sie den Umgang mit Ihrem Kind lernen. Kinder mit ADHS sind sehr betreuungsintensiv. Nicht selten reizt das Verhalten des Kindes die Eltern und diese fühlen sich massiv gestresst. Die Folge ist oft, dass manche Eltern sich mit ihren ADHS-Kindern überfordert fühlen und selbst aggressiv werden. Das nicht zuletzt, weil die Kinder nicht so funktionieren, nicht einfach zu händeln sind oder in Bezug auf andere Kinder verhaltensmäßig stark auffallen. Das setzt Eltern unter Druck. Sie vergleichen Ihr Kind mit den anderen. Vielleicht gibt es auch schon in jungen Jahren massive Probleme bei der Integration in Einrichtungen und in die Gemeinschaft. Eltern deren Kinder ADHS haben, sind oft im Alltag deutlich mehr gestresst als andere. Hier ist der erste Ansprechpartner Ihr Haus- bzw. Kinderarzt.

Kinder mit ADHS haben viele Probleme im Alltag

Von ADHS betroffene Kinder haben im Alltag viele Probleme. Charakteristisch leiden sie ständig unter:  Unaufmerksamkeit, Überaktivität und Impulsivität. Das alles lässt sich für betroffene Kinder im Alltag schwer beherrschen. Sie reagieren gestresst, aggressiv und können sich sehr schlecht konzentrieren. Im Kindergarten und in der Schule brauchen betroffene Kinder besondere Aufmerksamkeit und Begleitung durch erfahrenes Personal. Die Störung bzw. Ihr Verhalten selbst können die Kinder nicht wirklich kontrollieren. ADHS gilt für Jungen deutlich häufiger als Mädchen. Meist tritt die Störung in den ersten 6 Lebensjahren ein. Gerade im Grundschulalter trifft es statistisch jeden 10. Jungen aber nur jedes 43. Mädchen. Betroffene Kinder leiden im Alltag unter Teilleistungsstörungen bzw. Lernbehinderungen. Viele Kinder mit ADHS sind trotzdem überdurchschnittlich klug.

Ein neues Training schult erst Ärzte dann Eltern

Hausärzte haben jetzt die Möglichkeit, nach einer eigens für sie angebotenen Weiterbildung, Eltern im Umgang mit ihrem ADHS-Kind zu trainieren. In solch einem Training geschulte Eltern sind ruhiger und haben mehr Kraft für Ihre Kinder. Der Alltag der betroffenen Familien wird leichter und der Erfolg der Therapie stellt sich schneller und lang anhaltender ein. Die ständige Hyperaktivität der Kinder fordert alle Kräfte der Eltern und das teilweise rund um die Uhr. So kann es zu vorschnellen Überreaktionen kommen, wodurch sich die Kinder ständig ungerecht behandelt fühlen. Bei vielen von ADHS betroffenen Kindern ist eine ausgeprägte Störung des Sozialverhaltens bedingt durch eine aggressive oder vernachlässigende Erziehung überforderter Eltern zu beobachten. Während des Elterntrainings lernen die Eltern mit ihren Aggressionen umzugehen und diese nicht gegen die Kinder zu wenden.

Ein positiver Umgang mit Kindern stärkt alle

Ein positiver Umgang mit den Kindern schließt auch ein, angemessenes Verhalten des Kindes nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern auch entsprechend zu loben. Eltern erfahren, wie sie im Alltag angemessene Regeln für die Kinder aufstellen und Strategien entwickeln können, um Konflikte konstruktiv bewältigen zu können. Wer in Leipzig und Umgebung Eltern im Umgang mit ihrem ADHS-Kind schult, erfahren Sie selbstverständlich bei uns. Einfach eine kurze Mail an: nutzer@familienfreund.de . Wir melden uns dann umgehend bei ihnen. Hier geht es zum bundesverband aufmerksamkeitsstörung/hyperaktivität e.v .

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