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Ausführliches Online-Ratgeberportal zum Thema Laktoseintoleranz

milch (c) Michael Stuetz / pixelio.de

milch (c) Michael Stuetz / pixelio.de

Ab jetzt finden Interessierte online beim Laktoseintoleranz-Ratgeber umfassende Hintergrundinformationen und Rat zum Thema Laktoseintoleranz. Circa 14 Millionen Deutsche sind von einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) betroffen und leiden an Symptomen wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall nach dem Verzehr von Milch und laktosehaltigen Produkten.

Wie kann eine Intoleranz diagnostiziert werden?

Laktose (auch Milchzucker oder Lactose) ist vor allem in Milch und Milchprodukten enthalten, allerdings steckt Laktose auch häufig als Geschmacksstoff in Backmischungen, Brot oder Kuchen, als Bindemittel in Fertiggerichten oder in Wurstwaren und Fleisch. Es gibt verschiedene Methoden, um eine Laktoseintoleranz festzustellen. Eine einfache Möglichkeit, die auch zu Hause durchgeführt werden kann, ist der konsequente Verzicht auf laktosehaltige Lebensmittel über mehrere Tage hinweg. Dies kann helfen den Auslöser der Beschwerden einzugrenzen. Um sicherzustellen, ob eine Milchzuckerunverträglichkeit vorliegt, kann aber ebenfalls ein Test bei einem Arzt durchgeführt werden, wobei unterschiedliche Test-Verfahren zur Verfügung stehen. Aber auch online kann ein Laktoseintoleranz-Test durchgeführt werden.

Wie wirken Laktasepräparate?

Bei einer Intoleranz fehlt den betroffenen Personen das körpereigene Enzym Laktase, um die Laktose in seine verdaulichen Bestandteile aufzuspalten. Die Laktaseproduktion kann bei Laktoseintoleranten entweder reduziert oder aber komplett eingestellt sein. Mit Laktasepräparaten aus der Apotheke können Betroffene wieder unbeschwert Milch und laktosehaltige Lebensmittel genießen. Die zugeführte Laktase übernimmt, wie die körpereigene Laktase, die Spaltung der Laktose in seine verdaulichen Bestandteile.

Fragen und Antworten rund um Nahrungsmittelunverträglichkeit: Milchzucker

In den vergangegenen Jahren unserer Tätigkeit als Experte für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben wir, gerade um auch leichtes und besseres Leben zu ermöglichen, schon viele Beiträge über gesundes und bewusstes Essen veröffentlicht. Ohne unsere Partner geht es dabei nicht, denn diese versorgen uns immer wieder mit den passenden Antworten auf ihre Fragen – z. B. zum Thema Laktose.

Frage von Ute K. aus Goslar

„Wenn ich Milch trinke, habe ich danach in letzter Zeit starke Bauchschmerzen. Joghurt kann ich aber problemlos essen. Woran kann das liegen, und was kann ich dagegen tun?“

Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios, antwortet: „Eventuell baut ihr Körper größere Mengen Milchzucker nicht ab, weil er nicht genügend Laktase produziert. Es handelt sich hierbei um ein Enzym, das Milchzucker aufspaltet. Somit gelangt der Milchzucker in den Darm und bindet dort Wasser, wodurch der Stuhlgang flüssig wird. Außerdem wird der Milchzucker von Darmbakterien abgebaut. Dabei bilden sich Gase, die unangenehme Blähungen hervorrufen können. Auch die Darmbewegung verstärkt sich und es kommt zu Durchfall, der häufig mit Bauchschmerzen und Krämpfen verbunden ist. Joghurt vertragen die meisten Betroffenen besser, weil er weniger Milchzucker enthält als Milch. Die Milchsäurebakterien in Joghurt und anderen Sauermilcherzeugnissen stellen selbst Laktase her und bauen den Milchzucker im Joghurt teilweise ab.

Frage von Ulrike O. aus Stuttgart

„Bei mir wurde eine Milchzuckerunverträglichkeit festgestellt. Ich bin 45 Jahre alt, muss ich auf Milchprodukte zukünftig ganz verzichten?“

Dr. Elke Arms, Ernährungswissenschaftlerin des Nestlé Ernährungsstudios, antwortet: .„Ein großer Teil der Betroffenen verträgt trotz Laktoseintoleranz geringe mengen Milchzucker. Wichtig ist, dass sie ihre eigene Toleranzgrenze kennen, und wissen, wie Sie diese einhalten können. Testen Sie zunächst Lebensmittel mit sehr geringerem Laktosegehalt wie zum beispiel Hart-, Schnitt-, Weich- und Sauermilchkäse. Auch Sauermilchprodukte wie Joghurt, Dickmilch, Buttermilch und Quark werden häufig besser vertragen. Tasten Sie sich langsam heran, um mögliche Beschwerden richtig zuordnen zu können. Eine qualifizierte Ernährungsberatung kann dabei sehr hilfreich sein. Bei verpackten Lebensmitteln hilft ein Blick auf die Zutatenliste. Sonst helfen so genannte Laktase-Kapseln oder -Kautabletten. Diese nehmen Sie zur Mahlzeit ein.

Ohne Laktose: Gut in den Tag

Wer Milchzucker nicht verträgt, muss schon am Morgen darauf achten, keine Milchprodukte mit Laktose zu verzehren. Denn das kann bei Menschen mit Laktose-Intoleranz zu heftigen Bauchschmerzen, Magenkrämpfen, Völlegefühl und vielen weiteren – oft ziemlich unangenehmen – Beschwerden führen, die den jungen Tag zu einem einzigen Hürdenlauf machen können.

Laktosefrei, aber mit Kalzium

Damit man auf einen guten Start in den Tag und auf die kalziumreichen Milchprodukte nicht verzichten muss, gibt es laktosefreie Lebensmittel – zum Beispiel von MinusL. Bei der Herstellung dieser Produkte wird durch einen speziellen technologischen Prozess der Milchzucker gespalten, sodass eine Restlaktosemenge von weniger als 0,1 g pro 100 g enthalten ist. Somit sind die Produkte auch bei einer Laktose-Intoleranz sehr gut verträglich und Milch, Quark, Käse, Butter, Camembert, Joghurt und Kaffeesahne sind wieder auf dem Frühstückstisch willkommen. Praktisch ist, dass die laktosefreien Lebensmittel allen schmecken und zugleich die Kalziumversorgung der ganzen Familie sicherstellen.

Erdbeer-Aprikosen-Müsli

Auch ein leckeres und vitaminreiches Erdbeer-Aprikosen-Müsli macht die gesunde Mahlzeit zum Genuss: Einfach 75 Gramm Erdbeeren, 75 Gramm Weintrauben und zwei Aprikosen waschen und putzen. Die Erdbeeren vierteln, die Trauben halbieren, eventuell vorhandene Kerne entfernen. Die Aprikosen vom Stein befreien und in Spalten schneiden. Für das Müsli einen Esslöffel Zucker in einer Pfanne erhitzen, 50 Gramm kernige Haferflocken, einen Esslöffel Sonnenblumenkerne und ein bis zwei Teelöffel laktosefreie Butter zugeben und mit dem Zucker karamellisieren. Das Müsli mit dem Obst auf einem Teller anrichten und den cremig gerührten laktosefreien Natur- oder Fruchtjoghurt darübergeben. Der Familienservice hat weitere Rezepte für Sie im Magazin für Beschäftigte und deren Angehörige veröffentlicht. Diese können Sie gern und kostenfrei nutzen und weiterempfehlen.

Abhilfe für Naschkatzen

An Schokolade, Eis und Bonbons kommen viele Kinder nicht vorbei. Leider nehmen auch Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu. So gibt es Kinder bei denen auch mit zunehmenden Alter Allergien ausgebildet und befördert werden. Immer mehr leiden an einer sogenannten Laktoseunverträglichkeit. Auf die kleine süße Leckerei müssen auch Kinder mit Laktoseunverträglichkeit nicht verzichten. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von laktosefreien Produkten, von der Milch über den Joghurt bis hin zu Schokolade und Kuchen. Und auch Kinder die Eis über alles lieben, müssen nicht wirklich verzichten – außer unterwegs am Softeisstand.

Leckeres laktosesfreies Eis von Omira

Omira, der Hersteller von laktosefreien Milcherzeugnissen, hat in seiner Produktpalette MinusL ein Eis ohne Milchzucker auf den Markt gebracht. Das leckere Speiseeis ist ab sofort in den Geschmacksrichtungen Erdbeere und Vanille erhältlich. Die Eiscreme ist aus laktosefreier Milch hergestellt, und selbst bei ausgeprägter Laktoseunverträglichkeit kann das Eis ohne bedenken geschleckt werden. Angeboten wird das Eis zu je 2 Bechern mit jeweils 150 ml. Unter Minusl.de finden sie noch weitere Informationen, insbesondere auch zu den Nährwertangaben. Auch von Omira gibt es eine riesengroße Palette von laktosefreien Milchprodukten, so dass keiner verzichten muss.

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