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„Karnevalsknigge“ für Führungskräfte und 5-Punkte-Plan für die „fünfte Jahreszeit“

Karneval Fasching (c) MB-Fotografie / pixabay.de

Auch im Karneval sollte man es nicht übertreiben und sich an die Spielregeln halten. Dazu rät der Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE-DFK. DFK-Jurist Rechtsanwalt Oliver Flesch gibt dazu wichtige Hinweise: Die so genannte „fünfte Jahreszeit“ steht kurz vor ihrem Höhepunkt. Zwar mögen einige Jecken glauben, dass in der Zeit zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch die Regeln des Arbeitsverhältnisses (und manchmal nicht nur diese…

1. Urlaub
2. Kostüme am Arbeitsplatz
3. Bräuche für die fünfte Jahreszeit
4. Alkohol am Arbeitsplatz
5. Bützje und anzügliche Witze
Führungskräfte müssen alle Mitarbeiter vor sexueller Belästigung schützen
AGG verbietet Belästigung
Rechte der Betroffenen
Präventionsmaßnahmen des Arbeitgebers / Haftung bei Nichtbeachtung
Hälfte der Beschäftigten betroffen
6. Fazit für die fünfte Jahreszeit:


Auch im Karneval sollte man es nicht übertreiben und sich an die Spielregeln halten. Dazu rät der Berufsverband DIE FÜHRUNGSKRÄFTE-DFK. DFK-Jurist Rechtsanwalt Oliver Flesch gibt dazu wichtige Hinweise:
Die so genannte „fünfte Jahreszeit“ steht kurz vor ihrem Höhepunkt. Zwar mögen einige Jecken glauben, dass in der Zeit zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch die Regeln des Arbeitsverhältnisses (und manchmal nicht nur diese) außer Kraft gesetzt seien. Das diesjährige Kölner Karnevalsmotto „Mer stelle alles op der Kopp“ sollten Arbeitnehmer und Führungskräfte allerdings nicht wörtlich nehmen. Eine Narrenfreiheit während der tollen Tage gibt es auch im Büro nicht.
Folgender 5 Punkte-Plan für die fünfte Jahreszeit sollte beachtet werden:

1. Urlaub

Die klassischen Karnevalstage sind ganz normale Arbeitstage und keine gesetzlichen Feiertage. Dies bedeutet: Wer feiern will, muss Urlaub nehmen. Eine Selbstbeurlaubung kennt das deutsche Urlaubsrecht nicht. Wer dies missachtet und ohne Zustimmung des Arbeitgebers seinen Arbeitsplatz verlässt, zu Hause bleibt oder grundlos „krank feiert“, muss mit einer Abmahnung oder sogar mit einer Kündigung rechnen.
Einige Unternehmen gewähren ihren Arbeitnehmern z.B. am Rosenmontag einen freien Tag. In der Regel handelt es sich dabei um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers. Wenn jedoch der Arbeitgeber in der Vergangenheit solche Tage regelmäßig von der Arbeitspflicht ausgenommen und nicht klargestellt hat, dass er die…
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