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Mit dem Rad zur Arbeit – so klappt’s!

Fahrradhelm (c) CFalk / pixelio.de

Fahrradhelm (c) CFalk / pixelio.de

Jeden Tag im Pendler-Stau und dann stundenlang am Schreibtisch sitzen? Das ist bekanntermaßen ungesund, macht schlapp und schlechte Laune. Aber wie lockt man eingefleischte Autofahrer morgens auf das Rad? Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die AOK schaffen das seit 2001 millionenfach mit ihrer gemeinsamen Sommer-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Ab sofort kann man sich wieder anmelden. Am 1. Mai startet die große Mitmach-Aktion Mit dem Rad zur Arbeit von AOK und ADFC. Ziel ist, noch mehr Berufstätige für die gesunde und umweltfreundliche Alternative zu begeistern. Der ADFC gibt Tipps, wie der Umstieg aufs Rad mit Leichtigkeit gelingt. 

Leichter Einstieg in ein besseres Leben

Menschen sind „Gewohnheitstiere“, die ein einmal antrainiertes Verhalten nur schwer wieder ablegen. Dazu gehört auch, morgens routinemäßig ins Auto zu steigen. Mit allen bekannten Nachteilen für Gesundheit und Umwelt. Deshalb ist die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ so erfolgreich, weil sie durch einen kleinen Anreiz eine grundlegende Verhaltensänderung bewirken kann. Zwei Drittel der Teilnehmenden aus den Vorjahren sind nach dem Aktionszeitraum regelmäßig beim Radfahren geblieben, das hat eine Auswertung der AOK gezeigt. Eine Win-Win-Situation auf vielen Ebenen!

Zwei Tage weniger krank, schlanker und glücklicher

Arbeitnehmer, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, sind durchschnittlich zwei Tage pro Jahr weniger krank, als solche, die das Auto oder den Personennahverkehr wählen. Das haben wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Auch auf den Body-Mass-Index (BMI) wirkt sich der aktive Arbeitsweg positiv aus: Ganzjahres-Radler haben einen durchschnittlichen BMI von 24, Autofahrer dagegen liegen bei 26. Forscher haben außerdem gezeigt, dass bei Ganzjahresradlern das Wohlbefinden am höchsten ist – sie haben einen „Well-Being-Score“ von 61 im Vergleich zu 55 bei den Autofahrern und 52 bei den Bus- und Bahn-Nutzern.

11 Prozent Fahrradpendler

Fahrrad und Pedelec liegen im Trend – auch auf dem Weg zur Arbeit. Der Anteil der Berufstätigen, die zur Arbeit radeln, hat sich in den letzten zehn Jahren von 9 auf 11 Prozent erhöht. Zwar ist das Auto für die Arbeitswege immer noch dominant (70 Prozent, Fahrer und Mitfahrer), aber immer mehr steigen auf die gesunde und umweltfreundliche Alternative um. Mittlerweile fahren sogar mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit, als mit Bus und Straßenbahn. Auch die Zahl der „Kombinierer“ wächst: Also derer, die die erste oder letzte Meile mit dem Rad fahren und für die Hauptstrecke die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Und nicht zuletzt: Die auf dem Rad zurückgelegten Strecken werden länger: Von 4,7 km in 2011 auf 5,6 km in 2015 – bei den Kombinierern. Ein Treiber dieser guten Entwicklung ist die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC.

Schnell erfrischt

Wenn man Berufstätige fragt, warum sie das Rad nicht für den Weg zur Arbeit nutzen, heißt es meist: „zu weit“, „dauert zu lange“ oder „zu anstrengend“. Die Erfahrung zeigt aber: Die Strecke kommt einem oft länger vor, als sie ist. Vielleicht weil man mit dem Auto jeden Tag im Stau steht – und die Zeit als Maß für die Distanz nimmt. Fakt ist: Auf Distanzen bis fünf Kilometer ist man mit dem Rad in der Regel schneller, mit dem Pedelec sogar auf bis zu zehn Kilometer. Dass die moderate Bewegung Gesundheit und Leistungsfähigkeit fördert, ist ohnehin bekannt.

An 9 von 10 Tagen ist das Wetter gut!

Viele nennen auch das Wetter als Hinderungsgrund. Nach Erfahrungen des ADFC sind es aber kaum 10 Prozent der Arbeitstage, die wegen Regen, Schneefall oder Eisglätte als komfortable Radfahrtage ausfallen. Tipp: Wenn Sie zum ersten Mal das Rad für den Arbeitsweg nehmen – suchen Sie sich einen sonnigen Tag aus, das motiviert!

Eine gute Strecke finden

Einsteiger sollten sich – am besten an einem freien Tag – eine komfortable Strecke suchen und testen, wie lange man dafür braucht. Nicht immer ist der kürzeste Weg der beste! Autoverkehrsarme Strecken, auf denen es auch etwas zu sehen gibt, sind die bessere Wahl. Viele ADFC-Landesverbände bieten Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsweg. Außerdem gibt es hilfreiche Apps für die Wegeplanung, wie naviki, komoot und Bike Citizens.

 

Das ideale Pendlerrad

Wer regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren will, sollte beim Kauf auf solide Qualität und pannensichere Bereifung achten. Regelmäßige Wartung gehört dazu. Ein Korb am Lenker oder auf dem Gepäckträger macht den schnellen Aufstieg mit Arbeitstasche und den kleinen Einkauf nach Dienstschluss möglich. Wer längere oder hügelige Strecken zurücklegen will, kann über ein Pedelec, also ein Fahrrad mit Elektromotor-Unterstützung, nachdenken. Empfehlungen für den Kauf gibt es beim ADFC.

Fahrradfreundliche Arbeitgeber

Ein gutes Schloss und ein sicherer Abstellplatz sind ebenfalls wichtig. Moderne Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter durch fahrradfreundliche Angebote, zum Beispiel Diensträder, überdachte Fahrrad-Parkplätze,  Aktionstage und mehr. Weitere Informationen zum Thema „Fahrradfreundlicher Betrieb“ gibt es bei vielen ADFC-Landesverbänden.

Panne? Der ADFC kann helfen!

Wer mit dem Rad ins Büro oder zum Geschäftstermin fährt, muss sich auf das Bike verlassen können. Bei Pannen im Radler-Alltag hilft die ADFC-Pannenhilfe mit einer 24-Stunden-Hotline.

Hintergrund: Immer mehr Berufstätige radeln zur Arbeit

Fahrrad und Pedelec liegen im Trend – auch auf dem Weg zur Arbeit. Der Anteil der Berufstätigen, die zur Arbeit radeln, hat sich zwischen 2003 und 2012 von 9 auf 11 Prozent erhöht. Auch die Zahl der „Kombinierer“ wächst – sie fahren die erste oder letzte Meile mit dem Rad und nutzen für die Hauptstrecke die öffentlichen Verkehrsmittel. Und nicht zuletzt: Die auf dem Rad zurückgelegten Strecken werden länger – von 4,7 km in 2011 auf 5,6 km in 2015 – bei den Kombinierern.

20 Tage zwischen Mai und August

„Mit dem Rad zur Arbeit“ beginnt am 1. Mai und endet am 31. August 2018. Wer sich anmeldet und an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt – es zählen auch Teilstrecken –, kann neben Fitness und dem gutem Gefühl auch tolle Preise gewinnen: Reisen, Fahrradzubehör und vieles mehr. Viele Arbeitgeber und Behörden machen mit, so dass Kollegenteams gebildet werden können. Hintergrundinfos, ein Erklärvideo und die Anmeldemöglichkeit gibt es auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Wer in den sozialen Medien mit dem Hashtag #mdrza Fotos vom morgendlichen Arbeitsweg oder spannende Geschichten postet, erhöht die Gewinnchancen und den Spaß.

Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Ein Treiber dieser Entwicklung ist die Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“, mit der AOK und ADFC seit 2001 jedes Jahr Hunderttausende in den Sattel bringen und für Öffentlichkeit sorgen. Die Aktion beginnt in diesem Jahr übrigens schon am 1. Mai. Weitere Infos auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 155.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik und Tourismus. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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