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Mit dem Thema Pflege nicht nur am Weltparkinsontag oder aus Imagegründen beschäftigen

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (c) Gerd Altmann / PIXELIO.de

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (c) Gerd Altmann / PIXELIO.de

Ein Pflegefall tritt häufig aus heiterem Himmel ein – etwa nach einem Unfall oder Schlaganfall – oder aber schleichend wie etwa bei einer mit der Parkinson-Erkrankung verbundenen Demenz. Etwa zweieinhalb Millionen Menschen sind derzeit hierzulande auf Pflege angewiesen, bis 2050 könnte diese Zahl auf 4,5 Millionen steigen. Insofern werden fast alle Bundesbürger früher oder später mit dem Thema konfrontiert sein – entweder als Pflegebedürftige selbst oder als diejenigen, die sich um Eltern oder andere Angehörige kümmern müssen. Vorbereitet ist auf eine solche Situation kaum jemand. Manchmal baut ein alter Mensch zwar allmählich ab wie im Falle einer Parkinson-Erkrankung – der Eintritt des Pflegefalls und der Verlust der Selbstständigkeit kommen dann trotzdem überraschend.

(dtd). Nach Ansicht von Manuela Engelbrecht, Altenpflegerin und Pflegedienstleiterin aus Sulzbach-Rosenberg, ist es wichtig, Fragen der Pflege in einer entspannten Atmosphäre möglichst frühzeitig zwischen den Generationen zu besprechen. Keinesfalls sollte man die Situation einfach auf sich zukommen lassen: „Die Eltern sind zu einem frühen Zeitpunkt noch selbst in der Lage zu sagen, welche Art der Pflege sie gerne möchten oder welche stationäre Einrichtung sie auswählen würden.“ Sie können diese Einrichtung sogar besichtigen und sich eventuell vorweg anmelden.

Wer auf der Suche nach einem guten ambulanten Pflegedienst für die Pflege der Eltern sei, könne sich, so Manuela Engelbrecht, etwa bei der Krankenkasse vor Ort erkundigen, sie müsste kompetent Auskunft geben können. Aber auch der Hausarzt bekomme durch seine Hausbesuche mit, wer eine gute ambulante Versorgung leiste. Daneben sei „Mundpropaganda“ die beste Werbung. Man solle sich einfach bei Bekannten, Verwandten und Freunden zu den entsprechenden Erfahrungen umhören.

Als Nutznießer unseres Familienservice – Ihr Arbeitgeber oder der eines Angehörigen engagiert die familienfreund KG, für eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie – können Sie sich kostenfrei über die bekannte Hotline an uns wenden. Ihre Vorstellungen berücksichtigend werden wir entsprechende Vorschläge für Sie erarbeiten und gern weitere Informationen bereitstellen. Dies geht über steuerliche Aspekte, den aktuellen Auswirkungen der Pflegereform und Platzkapazitäten weit hinaus.

Die Kosten einer ambulanten oder stationären Pflege werden durch die gesetzliche Pflegeversicherung nur teilweise abgedeckt. Der Fehlbetrag muss zunächst von der Rente und dann vom Vermögen des zu Pflegenden bestritten werden. Sind diese Ressourcen verbraucht, müssen Kinder für ihre Eltern aufkommen. Christian Gatt von den Ergo Direkt Versicherungen weist darauf hin, dass auch die im nächsten Jahr geplante Pflegereform am so genannten Teilleistungscharakter der gesetzlichen Pflegeversicherung nichts ändern werde. Zudem würden primär nur Demenzkranke höhere Leistungen erhalten und nicht alle Pflegebedürftigen. „Eine private Pflegezusatzversicherung bleibt also weiterhin unerlässlich, um die finanziellen Belastungen im Falle der Pflegebedürftigkeit zu decken“, betont Christian Gatt. „Ob die private Pflegezusatzversicherung dabei bereits ab Einstufung in die Pflegestufe I oder erst ab einer höheren Pflegestufe leistet, wird bei Vertragsabschluss mit dem Versicherer vereinbart.“ Meist würden die Versicherer verschiedene Absicherungsmöglichkeiten anbieten.

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2 Kommentare zu “Mit dem Thema Pflege nicht nur am Weltparkinsontag oder aus Imagegründen beschäftigen”

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