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Mit den ersten Sonnenstrahlen steigt die Gefahr für Zeckenbisse

Im Frühling zieht es uns bei den ersten Sonnenstrahlen raus in die Natur. Der lange Winter ist vorbei und nicht nur die Vögel kehren zurück. Mit der Sonne kommen auch die Zecken zurück und die Gefahr für Zeckenbisse steigt. Auch in Deutschland gibt es Übersichten zu Zeckengebieten. Neben Borreliose übertragen Zecken auch FSME, die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis. Um nicht nach einem Zeckenbiss an FSME zu erkranken, kann man sich impfen lassen.

Tipps zum Schutz vor Zeckenbissen

Um sich gegen die Gefahren, die von Zeckenstichen ausgehen zu schützen, sollte man beim Spaziergang in der Natur einiges Beachten. Zecken werden bei 10 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 80 % aktiv. Sie halten sich bevorzugt im hohen Gras, in Farnen, Kräutern und Sträuchern auf. Ideale Gebiete für Zecken sind Parks und Wälder, aber auch der eigene Garten kann ein Zeckenreservoir sein. Beim Rumtoben im Garten oder in Wäldern sollte möglichst viel Hautfläche bedeckt sein. Lange Hosen mit Bündchen, langärmelige Hemden und festes Schuhwerk bieten einen guten Schutz gegen Zecken. Auf heller Kleidung können Zecken schneller erkannt werden. Zusätzlich kann man sich mit geeigneten Zecken wirksamen, Insekten abwehrenden Mitteln schützen. Für Kinder sind spezielle Präparate erhältlich.

Nach dem Aufenthalt im Freien

Nach Aufenthalt im Freien mit möglichem Zeckenkontakt sollte der Körper, vor allem auch bei Kindern, sorgfältig nach Zecken abgesucht werden. Auch Betreuer in Kindertagesstätten sollten nach Aufenthalten im freien auf Zecken achten und diese möglichst entfernen (lassen)“, mahnt Sachsens Gesundheitsministerin. Bevorzugte Körperpartien sind Kniekehlen, Leistenbeuge, Achselhöhle und der Haaransatz. Auch am Bauch fühlen sich Zecken pudelwohl, wenn dort Haare wachsen. Da Zecken meist erst mehrere Stunden auf dem Körper wandern bis sie einen Ort gefunden haben, an welchem sie sich festsetzen, sollte der Körper regelmäßig nach Zecken abgesucht werden. So können sie Zecken oft noch rechtzeitig finden, bevor sie sich festgesetzt haben. Auch die Erzieher im Kindergarten sollten die Kinder nach einem Aufenthalt im Freien nach Zecken absuchen.

Bei Auftreten von Krankheitssymptomen sofort zum Arzt

Um eine Zecke zu entfernen, sollte sie mit einer feinen Pinzette an den Mundwerkzeugen, dicht über der menschlichen Haut, erfasst und herausgezogen werden. Sie dürfen den Körper der Zecke dabei nicht quetschen. Wenn es Probleme beim Entfernen gibt, sollten Sie zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen. Entzündet sich bei Ihnen oder Ihren Kindern nach einem Zeckenbiss die Einstichstelle sollten sie ebenfalls einen Arzt aufsuchen.

[Update: 05.06.2008] Sachsen ist kein FSME-Risikogebiet

Um die Gefahr von Erkrankungen an Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nach einem Zeckenstich zu beleuchten, wurden im Auftrag des sächsischen Staatsministeriums für Soziales im vergangenen Jahr (2007) 2.000 Zecken untersucht. Die Landesuntersuchungsanstalt untersuchte ca. 1.000 Zecken auf das Vorhandensein von Borrelien und die anderen 1.000 auf FSME-Viren. Bei keiner dieser Zecken konnte ein Erreger nachgewiesen werden und die wenigen Erkrankungen in 2007 konnten allesamt auf Erreger außerhalb Sachsens zurückgeführt werden. Aus diesem Grund zählt Sachsen auch weiterhin nicht zu den FSME-Risikogebieten und somit gibt es für Sachsen auch keine Impfempfehlung gegen FSME.

Eine übergroße Angst vor Zecken ist somit unbegründet

Hingegen waren in fast jeder fünften Zecke Borrelien nachweisbar. Einige Zecken waren sogar mit mehreren verschiedenen Borrelien infiziert. Die Ergebnisse bestätigten die Ergebnisse der vorangegangenen Untersuchung aus dem Jahr 1997. Da sich das Risiko einer Borellieninfektion nicht verändert hat, sollte sich jeder vor Zecken schützen.

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