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Ernährungsmythos: Rotwein und Herzinfarkt

auf Arbeit ist auch Leben - z.b. am Telefon (c) hfossmark / pixabay.de

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Immer wieder kreisen sogenannte Ernährungsmythen über unseren Köpfen und beeinflussen über Generationen hinweg unser Essverhalten. Ernährung ist nichts statisches sondern verändert sich im Laufe unseres Lebens. Wir entwickeln Geschmack, besondere Vorlieben und haben Lieblingsgerichte genauso, wie wir auf bestimmte Speisen und Getränke gern verzichten können. Ernährungsmythen können durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse schlicht und einfach auch revidiert werden. Ob man dann dem Ernährungswissenschaftler, Arzt oder Heilpraktiker mehr Glauben schenkt als der eigenen Mutter bzw. Großmutter sein dahingestellt. Fakt ist, dass nur echte Fakten zählen. Aber was ist denn nun dran am Ernährungsmythos Rotwein und Herzinfarkt?

Mit einigen Ernährungsmythen wollen wir in Zusammenarbeit mit der promovierten Ernährungswissenschaftlerin Dr. Elke Arms aufräumen.

Frage von Jasmin F. aus Stuttgart – „Schützt Rotwein vor Herzinfarkt?“

„Einige Inhaltstoffe des Rotweins wie die sekundären Pflanzenstoffe Polyphenole können die Gesundheit der Blutgefäße verbessern und somit das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen reduzieren. Allerdings nur, wenn Wein in moderaten Mengen getrunken wird. Das belegt auch eine von Dr. Thomas Wallerath (Universität Mainz) durchgeführte Studie (1). Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt Frauen, maximal ein kleines Glas Wein (etwa 0,1 l) und Männern zwei kleine Gläser Wein zu trinken, und das nicht täglich. In der Woche sollten mindestens zwei Tage alkoholfrei sein. Rotwein in Maßen genossen kann also einen durchaus positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Dabei darf aber nie übersehen werden, dass der tägliche Konsum großer Alkoholmengen zu Krankheiten und Abhängigkeit führen kann.“

Dr. Elke Arms ist promovierte Ernährungswissenschaftlerin. Sie verantwortet mit einem Team aus erfahrenen Oecotrophologen die individuelle Ernährungsberatung im Nestlé Ernährungsstudio

Quelle

(1) T. Wallerath et al. (2002): Resveratrol, a polyphenolic phytoalexin present in red wine, enhances expression and activity of endothelial nitric oxide synthase. Circulation 106 / 13 / S.1652-1658.http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12270858

Weitere Fragen im Familienservice loswerden

Ernährungsfragen sind häufig auch Streitpunkte im Zusammenleben. Ob, wieviel und was man am besten Essen sollte, kann und soll nicht abschließend ohne den richtigen Experten und die situationsbezogene Analyse beantwortet werden. Fragen zur Ernährung stellen betreute Mitarbeiter im Familienservice der familienfreund KG.

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