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Nach der Elternzeit zurück in das Berufsleben

Broschüre Elterngeld und Elternzeit 2013 (c) BMFSFJ.de

Broschüre Elterngeld und Elternzeit 2013 (c) BMFSFJ.de

Mamas und Papas in ganz Deutschland genießen die berufliche Auszeit nach der Geburt eines Kindes. Einige entscheiden sich dafür, lediglich ein paar Monate in die Elternzeit zu gehen, andere bleiben für die ersten drei Lebensjahre des Kindes oder sogar länger daheim. Die Entscheidung ist oft eine finanzielle. Denn in der heutigen Zeit ist es nicht immer einfach, eine Familie mit nur einem Einkommen zu unterhalten. Wenn Sie über die Zeit nach der Elternzeit und den Weg zurück in das Berufsleben nachdenken, haben wir ein paar interessante Tipps für Sie.

1 – Kontakt zum alten Arbeitgeber pflegen

Wenn Sie sich für die Elternzeit im rechtlichen Rahmen entschieden haben, dann steht es Ihnen zu, ohne jegliche Probleme in Ihre alte Position zurückzukehren. Allerdings ist dies in der Realität oft nicht so einfach. Obwohl die Anstellung weiterhin besteht, kann sich in Ihrer Abwesenheit einiges am Arbeitsplatz getan haben. Neue Softwareprogramme, frische Mitarbeiter und andere Projekte stellen neue Herausforderungen an Sie dar.

Daher ist es sinnvoll, sich einige Wochen vor dem Wiedereintritt in den Job mit dem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen. Finden Sie heraus, ob es Änderungen gibt und wie Sie sich am besten darauf vorbereiten können. Das zeigt Initiative und macht es für Sie leichter, den Weg zurück in den Arbeitsalltag zu finden. Gegebenenfalls hat der Arbeitgeber schon einen Plan, wie zurückkehrende Eltern wieder eingearbeitet werden. Ein problemloser Wiedereinstiegt liegt auch im Interesse des Arbeitgebers.

2 – Finanzielle Rahmenbedingungen optimieren

Ein neues Familienmitglied ändert Ihre finanzielle Situation grundlegend. Ob es das erste oder das dritte Kind ist, spielt dabei keine Rolle. Sobald Sie erneut zwei vollwertige Einkommen haben, können sich diverse Ausgaben ändern. So ist es möglich, dass Sie in einer neuen Steuerklasse landen oder dass die Abgaben für die private Krankenkasse steigen.

Es ist also sinnvoll, sich hier genau zu informieren, um unerwünschte Überraschungen zu vermeiden. Sie können Angebote für die PKV vergleichen, um möglichst günstige Konditionen zu sichern. Auch die Rücksprache mit einem Steuerberater ist eine gute Idee.

3 – Rechtzeitig den Alltag planen

Mit einem Kleinkind im Haus ist kein Tag wie der andere. Eine detaillierte Planung ist da kaum machbar. Ein grobes Gerüst für mögliche Umstände sollte allerdings bestehen. Am wichtigsten ist die Frage nach der Kindesbetreuung während der Arbeitszeit. Aber auch für den Sonderfall sollten Sie planen. Sie stecken im Stau und können Ihr Kind nicht rechtzeitig aus dem Kindergarten einsammeln? Wer ist als Kontaktperson geeignet? Welche Pläne haben Sie für Schulferien? Ist Ihr Arbeitgeber flexibel bei Ausfalltagen im Krankheitsfall des Kindes? Und können Sie es umgehen, Überstunden zu arbeiten? Vielleicht besteht die Möglichkeit, in Zukunft öfter im Home-Office zu arbeiten. So entfällt ein langer Arbeitsweg und mehr Zeit kann auf die Kundenbetreuung entfallen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Familienleben nicht verwischen. Auch die Arbeit im Home-Office ist ernstzunehmende Arbeitszeit

Wichtig ist, dass die Entscheidung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz mit ausreichend Vorlauf geplant wird. Dann können Sie beruhigt die Tage im Job genießen und Ihr Kind bestens versorgen.

Bonus: Broschüre zum Wiedereinstieg nach der Elternzeit

✅ Ja, ich möchte die Broschüre: Früher beruflicher Wiedereinstieg kostenlos zugesandt bekommen.

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