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„Welt-Parkinson-Tag“ am 11. April 2013

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Am 11. April 2013 ist Welt-Parkinson-Tag. Dieser Aktionstag wurde 1997 durch die European Parkinsons Disease Association am Geburtstag von James Parkinson eingeführt. Der englische Arzt beschrieb 1817 erstmals die Symptome der Krankheit in einem Buch. An der Diagnose Parkinson leiden weltweit rund zwei Millionen Menschen, neuesten Untersuchungen zufolge dürften es in Deutschland alleine etwa 300.000 sein. Die Nervenkrankheit hat drei Hauptsymptome: die Verlangsamung der Bewegungsabläufe, eine erhöhte Muskelsteifheit sowie Zittern. Nach Ansicht von Experten ist die Versorgung der Parkinson-Patienten in Deutschland noch längst nicht ausreichend gewährleistet. Demnach gibt es noch zu wenig spezialisierte Behandlungszentren, die sich mit der komplexen Krankheit auskennen.

Prominente Parkinson-Patienten sind der Hollywood-Star Michael J. Fox, Box-Legende Muhammad Ali oder der deutsche Schauspieler Ottfried Fischer („Der Bulle von Tölz“)

Die Zahl der Patienten nimmt insgesamt weiter zu, weil die Krankheit einerseits heute früher und besser diagnostiziert wird und andererseits die Patienten dank verbesserter Therapiemöglichkeiten älter werden. Eine Heilung des Nervenleidens ist allerdings trotz intensiver Forschung nicht möglich. Durch fachkundige Behandlung lässt sich aber die Lebensqualität der Patienten verbessern und bisweilen das Voranschreiten der Krankheit bremsen.

Bei der Versorgung der Patienten gibt es nach Einschätzung von Patientenorganisationen wie der Deutschen Parkinson-Vereinigung (dPG) noch großes Verbesserungspotential. Demnach müssen Patienten zu oft und zu lange warten, bis sie einen Termin bei einem auf Bewegungsstörungen spezialisierten Neurologen bekommen. Gefordert werden mehr spezialisierte Zentren, die den komplexen und vielfältigen Bedürfnissen der Parkinson-Patienten gerecht werden.

Auch die Erforschung der Krankheit und ihrer Therapien ist derzeit ein wichtiges Thema: So stammt beispielsweise das Medikament „Levodopa“ aus den 60er-Jahren, ist aber nach wie vor das wichtigste Mittel bei der Behandlung von Parkinson. Seither hat sich die Behandlung der Symptome zwar stark verbessert, doch einen echten Durchbruch gab es bisher nicht. Derzeit  investiert aber beispielsweise die Michael J. Fox Foundation weltweit 45 Millionen Dollar in die Erforschung von zuverlässigen Biomarkern, mit denen sich die Krankheit in einem weitaus früheren Stadium diagnostizieren ließe.

Umfassende Informationen zur Parkinson-Krankheit gibt es beispielsweise auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) . In der Initiative „Neurologie direkt“ arbeitet die DGN mit dem Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) und dem Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) in Sachen Parkinson zusammen. Unterstützt wird die Initiative von der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG) sowie der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV).

Als Mitarbeiter unseres Familienservice nehmen wir Ihnen gerne Rechercheaufwand ab, um Sie im Namen und Auftrag Ihres Arbeitgebers bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu unterstützen. Unter https://www.familienruf.de/index.php finden Sie eine Kontaktmöglichkeit. Alternativ nutzen Sie das MitarbeiterUnterstützungsTelefon mit der unternehmensbekannten Rufnummer.

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