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wer denkt schon an den pflegenotfall?

Opa und Enkel (c) Johann Bletgen / pixelio.de

Opa und Enkel (c) Johann Bletgen / pixelio.de

10 tage hat der gesetzgeber dem mitarbeiter im plötzlichen pflegenotfall eingeräumt, um passende lösungen zu organisieren. nun sind 10 tage nicht die welt, wenn man bedenkt, dass statistisch der 1. gedanke an pflege in der regel nicht vor dem 55 lebensjahr beginnt.

wer liest schon aus routine oder interesse artikel, neuerungen und gesetzesänderungen aus dem pflegebereich. dinge, wie patientenverfügung und selbstbestimmtes organisieren, wenn man noch organisieren kann, werden nur all zu oft und gern auf die lange bank geschoben. arm dran sind dann meist die seniorInnen und angehörigen, die plötzlich und unerwartet in eine notfall- und pflegesituation kommen. was, wenn opa plötzlich nicht mehr weiß, wie der stecker in dose gehört, oma stürzt oder durch eine krankheit auf permanente hilfe angewiesen ist.

die angehörigen, enkel, brüder, söhne und töchter stehen oft genau so ratlos wie irritiert vor der neuen situation. und nicht nur das passende pflegeheim will/muss gefunden werden, auch der richtige ansprechpartner für pflegestufe, der arztbesuch oder/und der pflegedienst wollen/müssen organisiert werden.

zeit für den pflegenotfall oft zu knapp

der faktor zeit wird hier von vielen unterschätzt. unterlagen müssen gesichet werden, behörden/ämter verständigt werden und/oder eine dauerhafte/stundenweise betreuung wollen organisiert sein. die zeit für die richtige qualität, den vergleich von angeboten und das persönliche beratungsgespräch können unter zeitdruck schnell in den hintergrund geraten. auch die frage nach (freien) kapazitäten wird oft und gerne vernachlässigt. was sind schon 10 tage, wenn das pflegeheim um die vertraute ecke randvoll ist.

eine neue broschüre der verbraucherzentrale  „wie finde ich das richtige heim?“kann hier sicher eine erste informtation sein – reicht aber bei weitem nicht aus. schon jetzt lohnt es sich seminare rund um das thema pflege und betreuung oder patientenverfügung zu besuchen. der aha-effekt passiert spätestens dann, wenn man im seminar merkt, dass es gar nicht nur um oma/opa und senioren geht, sondern durch aus um die frage: „wie will ich leben, wenn mir was passiert?“ und ich nicht mehr selbst für mich sorgen kann.

bis zuletzt zu hause sein, ist in der regel die ausnahme. gepflegt werden durch den partner und/oder nahe angehörige sicher eine option – aber aufgrund der sich verändernden familiensturkturen kann man nicht unbedingt darauf vertrauen und bauen.

gut zu wissen, dass die qualität der heime seit dem 01. juli 2009 geprüft wird durch den medizinischen dienst der krankenkassen (mdk) und diese müssen die ergebnisse gut sichtbar aushängen. was aber, wenn das heim nicht die richtige lösung ist?

alle fragen rund um familie, lösungen, tipps, seminare, recherchen, expertenwissen sowie übersichten, die ihnen und ihrer familie dabei helfen sich besser im dschungel der angebote zurecht zu finden und alle möglichkeiten zu kennen und zu nutzen, bietet ihnen ihr zentraler ansprechpartner. fragen sie uns jederzeit !

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