Sonnenblume in der Hand als Symbol für Sterbevorsorge (c) h.b. / pixelio.de

Sonnenblume in der Hand als Symbol für Sterbevorsorge (c) h.b. / pixelio.de

Sterbehilfe ist kein Tabu – Sterbevorsorge wirft viele Fragen auf

(djd). Die stillen Gedenktage im November rücken die oft verdrängten Themen Tod und Sterben bei vielen in den Vordergrund. Nicht nur den verstorbenen Angehörigen wird dann gedacht, auch die eigene Vergänglichkeit wird den Menschen bewusst. Die Bereitschaft, sich mit schwierigen und belastenden Themen wie dem Tod auseinanderzusetzen, ist in der Gesellschaft längst kein Tabu mehr und Teil der Sterbevorsorge. Ein Beispiel ist die Sterbehilfe, über die in Deutschland derzeit intensiv diskutiert wird. Daraus ergeben sich auch viele Fragen zu den Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Um diese Themen sowie neue Bestattungsformen und die finanzielle Vorsorge ging es bei der Telefonaktion.

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Pflege | Seniorin mit Rollator im Seniorenheim (c) cocoparisienne / pixabay.de

Pflege | Seniorin mit Rollator im Seniorenheim (c) cocoparisienne / pixabay.de

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff geht in die Erprobung

In 2 Modellprojekten wird ab jetzt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff erprobt. Die Durchführung übernimmt der GKV-Spitzenverband. Sie dienen der wissenschaftlichen Erprobung und Überprüfung eines neuen Begutachtungsverfahrens, das mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff in dieser Legislaturperiode eingeführt wird. Ziel ist es, die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen schon zum 1. Januar 2015 deutlich zu verbessern.
Vom Pflegebahr zum neue Pflegebedürftigkeitsbegriff
Alles neu in der Pflege hieß es erst ab 1.1.2013. Das Ziel war damals wie heute die Leistungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige zu verbessern. Ein Fokus lag auf der Einführung der sogenannten Pflegestufe 0 für Demenzkranke. Mehr Pflegegeld erhielt man, wenn man eine eingeschränkte Alltagskompetenz nachweisen konnte. Der berechtigte Personenkreis definiert sich nach § 45a SGB XI. Auch für Angehörige gab es zahlreiche Verbesserungen.

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Familie | Mutter, Vater und Kind (c) Skitterphoto / pixabay.de

Familie | Mutter, Vater und Kind (c) Skitterphoto / pixabay.de

Scheidung von gestern bis heute – Von Papst bis Internet

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte und im Falle einer Scheidung sollten das nicht die Anwälte sein. Spätestens seit dem Film „Der Rosenkrieg“ mit Kathleen Turner, Michael Douglas und Danny DeVito ist klar, dass bei einer Scheidung bis aufs Messer gekämpft werden kann. Die Ehe gilt dabei seit Jahrhunderten als feste Institution, die die Verbindung zwischen 2 Menschen zusätzlich festigte. Geteilt wurden und werden Bett und Tisch. Der Bund der Ehe und die Ausgestaltung der Beziehung hat je nach Kultur und Land unterschiedliche Ausprägungen. Historisch ist die Scheidung fast genauso alt, wie die Ehe. Schon im 8. Jahrhundert konnten Eheleute ihre Verbindung in beiderseitigem Einvernehmen vor dem zuständigen Grafengericht via Abgabe einer Erklärung lösen lassen. Im Laufe der Jahrhunderte änderten sich Ehe- und Scheidungsbedingungen dramatisch.

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Natur | Rose am Ohr (c) blickundklick / pixelio.de

Natur | Rose am Ohr (c) blickundklick / pixelio.de

Schlechtes Hören beginnt schleichend

Es gibt wohl keinen Lebensbereich, in dem sich Hörprobleme nicht erheblich auswirken können. Umso wichtiger ist es, ihnen möglichst umgehend zu begegnen. Doch die ersten Hinweise werden oft kaum wahrgenommen. Oder nicht richtig interpretiert. Immerhin leidet jeder sechste Bundesbürger unter Schwerhörigkeit – in den meisten Fällen war die Minderung des Hörvermögens ein schleichender Prozess. Typisch ist, dass zunächst die hohen Frequenzen nicht mehr gut gehört werden können. Dann verringert sich das hörbare Spektrum immer weiter. Das Gehirn verliert unwiederbringlich seine Unterscheidungsleistung. Deswegen ist es so wichtig, dass Hörminderungen möglichst früh behandelt werden.

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Pflege | Alter Mann (c) Gerd Altmann/pixabay.de

Pflege | Alter Mann (c) Gerd Altmann/pixabay.de

Alt wie ein Baum und plötzlich Pflegebedarf

Einen alten Baum verpflanzt man nicht – so lautet das Sprichwort und doch kommt es in unserer Zeit öfter vor als man denkt. Natürlich nicht in Bezug auf die Bäume aber in Bezug auf alte und/oder pflegebedürftige Menschen. Immer wieder stehen Angehörige vor schwierigen Entscheidungen und müssen etwas tun, wo sie nicht 100% dahinter stehen. Ein Unfall, ein Sturz oder eine altersbedingte Krankheit können schnell dazu führen, dass die Unterbringung in einem betreuten Wohnen, der Tagespflege oder dem Pflegeheim unumgänglich wird.

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FamKol Eric Baumann.jpg

FamKol Eric Baumann.jpg

Familienkolumne: Jeder Tag ist ein Geschenk – Leben mit dem Glioblastom

Er wurde mitten aus dem Leben heraus gerissen: Jung, am Anfang einer erfolgversprechenden Karriere stehend, gerade als Korrespondent für eine Schweizer Tageszeitung nach London umsiedelnd, ereilte Eric Baumann (✝ August 2009) die Diagnose „Hirntumor“. Familienkolumne.de ist Stolz an dieser Stelle das Interview mit Herrn Eric Baumann zum Thema „Leben mit dem Tumor – Jeder Tag ist ein Geschenk“ veröffentlichen zu können.  

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FamKol Prof. Dr. Bernd Gerber.jpg

FamKol Prof. Dr. Bernd Gerber.jpg

Familienkolumne: Chemotherapie – Tablette oder Infusion

Familienkolumne.de ist stolz an dieser Stelle das Interview mit Herrn Dr. Bernd Gerber zum Thema „Chemotherapie – Tablette oder Infusion“ veröffentlichen zu können. Ziel der Chemotherapie ist es, möglichst alle im Körper noch befindlichen Krebszellen unschädlich zu machen. Wie die Chemotherapie wirkt, welche Nebenwirkungen sie hat und warum die Behandlung dank moderner Medikamente beim fortgeschrittenen Brustkrebs schonender geworden ist, erläutert der Brustkrebs-Experte Professor Dr. Bernd Gerber, Direktor der Universitätsfrauenklinik am Klinikum Südstadt in Rostock, hier.

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FamKol Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann

FamKol Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann

Familienkolumne: Warum gerade ich – Selbstzweifel von Krebspatienten

Diagnose Krebs – viele Betroffene quält die Frage: Warum gerade ich? Warum diese Frage normal ist, aber nicht zu beantworten, erläutert Professor Dr. Wolfgang Hiddemann. Er ist als Onkologe am Universitätsklinikum Großhadern in München tätig und hat dort den Verein lebensmut e. V. ins Leben gerufen, der sich um die psychoonkologischen Bedürfnisse und Probleme von Menschen mit Krebs kümmert. familienkolumne.de ist stolz an dieser Stelle das Interview mit Herrn Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann zum Thema „Warum gerade ich? – Krebspatienten fragen“ veröffentlichen zu können. 

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Seniorin (c) Erich Westendarp  / pixelio.de

Seniorin (c) Erich Westendarp / pixelio.de

Studie ermittelt für das Leben im Alter großen Mehrwert durch Smart-Home-Technologien

In 100 Haushalten hat das FZI Forschungszentrum Informatik mit Partnern aus dem Sozial- und Gesundheitswesen untersucht, wie ältere und behinderte Menschen durch sozio-technische Systeme bei der selbstständigen Lebensführung unterstützt werden können / Ergebnisse der erstmalig durchgeführten Feldstudie zeigen für alle Beteiligten − Senioren, Menschen mit Behinderungen, Angehörige und Pflegekräfte − großen Mehrwert durch Smart-Home-Technologien / DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz plant mit der Unterstützung des FZI Smart-Home-Technologien in Verbindung mit Betreuungsleistungen in den Regeleinsatz zu bringen 

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Computer (c) familienfreund.de

Computer (c) familienfreund.de

Tatsächliche Kosten für Kinder werden von vielen überschätzt

Kinder sind kostbar – allerdings auch etwas kostspielig. Etwa 120.000 Euro geben Eltern durchschnittlich bis zur Volljährigkeit ihres Kindes für dieses aus. So lauten zumindest die aktuellen Berechnungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Kosten für den Nachwuchs beginnen bei der Erstausstattung für das Neugeborene und reichen bis zu den Ausbildungskosten – und mitunter gehen sie sogar darüber hinaus. 

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