Die Angst vor dem Zahnarzt kennen viele Menschen. Wird sie jedoch so extrem, dass der Arztbesuch unmöglich erscheint, dann spricht man von einer Phobie. Zahnarzt-Angstpatienten haben vielfach traumatisierende Erfahrungen gemacht, die letztendlich dazu führten, dass sich eine Zahnarztphobie manifestiert hat. Häufig wurden die Patienten zusätzlich mit unsensiblen Reaktionen von Praxismitarbeitern oder auch Familienangehörigen konfrontiert. Wer jedoch über einen langen Zeitraum den Zahnarztbesuch vermeidet, muss mit Schäden an seinen Zähnen rechnen.
weiterlesenSchlagwort: Behandlung
Keine Angst vorm Zahnarzt – So schafft es der Nachwuchs angstfrei zur Behandlung
Ab dem Moment, wenn das Milchgebiss vollständig da ist – meist im Alter von zwei bis drei Jahren – sollten Eltern mit ihrem Nachwuchs regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Denn Kontrolle und Prophylaxe spielen auch bei den Milchzähnen eine wichtige Rolle – vor allem, um Probleme vermeiden, die sich auf das bleibende Gebiss auswirken können. Damit die Kleinen von vornherein mit einem angstfreien Gefühl im Behandlungsstuhl Platz nehmen, sollten Eltern sie auf diesen Schritt gut vorbereiten.
weiterlesenDepression im Wochenbett: Wenn Mütter in Not sind
Glucksend dreht sich die Kleine auf den Bauch, ihre Mutter lächelt sie an. „Es war die richtige Entscheidung, hierher zu kommen“, sagt sie leise. Nach einem Zusammenbruch habe sie den Notarzt gerufen, der sie zusammen mit ihrer sechs Monate alten Tochter in die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena (UKJ) gebracht hat. „Ich habe mich nicht mehr in der Lage gefühlt, mit der familiären Situation umzugehen“, sagt die junge Mutter. Wahrscheinlich wären die Konflikte auch ohne Kind aufgetreten, vermutet sie. „Aber durch das Kind verschärft sich das Ganze.“
weiterlesenWechseljahre: Dr. med. Claudia Wöhler antwortet
Das Expertentelefon Wechseljahre bot die Möglichkeit Antworten von Experten, wie Dr. med. Claudia Wöhler, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe in München, Leiterin des gynäkologischen Qualitätszirkels „Englischer Garten“, zu erhalten. Folgende Fragen beantwortete Dr. med. Claudia Wöhler im Experteninterview:
1. In welchem Alter kommen Frauen gewöhnlich in die Wechseljahre? Was sind die ersten Anzeichen und welche Symptome setzen später ein?
Dr. Wöhler: Meist tritt die Menopause zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein. Am Anfang steht ein Progesteronmangel mit verkürzten Zyklen, Schmier- und Zwischenblutungen oder auch starken Monatsblutungen. Dazu können Brustspannen, Wassereinlagerungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen auftreten. Später sinkt auch der Östrogenwert und eine Phase mit schwankenden Hormonspiegeln beginnt.
Expertenchat: Lustlosigkeit in den besten Jahren?
Vierzig ist das neue Dreißig, Fünfzig ist das neue Vierzig – heutzutage leben die Menschen nicht nur länger, sie sind auch länger fit und aktiv und wollen das Leben mit allen Facetten genießen. Doch spätestens jenseits der Vierzig lässt sich nicht mehr ignorieren, dass der Körper sich verändert. Bei Frauen bedeuten vor allem die Wechseljahre einen Umbruch und manchmal Lustlosigkeit. In dieser Zeit stellt der Körper die Bildung der weiblichen Sexualhormone und die Produktion reifer Eizellen sukzessive ein. Als Begleiterscheinungen treten Beschwerden wie ein unregelmäßig werdender Zyklus, Hitzewallungen, Brustspannen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen auf. Manche Frauen verlieren aufgrund der körperlichen Veränderungen auch die Lust an der Sexualität. Das kann nicht nur die Lebensqualität einschränken, sondern auch die Partnerschaft stark belasten.
weiterlesenErgotherapie stärkt die Kinder mit Down-Syndrom
Dank Inklusion und einer sich öffnenden Gesellschaft erhalten Kinder mit Down-Syndrom immer bessere Fördermöglichkeiten. Gemeinsam mit anderen Therapieformen spielt die Ergotherapie dabei eine maßgebliche Rolle. „Bei uns steht das Meistern des Alltags im Mittelpunkt.“, erklärt Anke Limberg, Ergotherapeutin mit eigener Praxis und im DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) organisiert. Denn wenn das tägliche Miteinander gut strukturiert ist und funktioniert, ist das Leben von Familien mit einem Kind mit Down-Syndrom stressfreier. Und sie können so die Herausforderungen, die durch das Leben mit einem Kind mit Behinderung auf sie zukommen, leichter bewältigen.
weiterlesenNeurofeedback: Gedanken lassen Flugzeuge in den Himmel steigen
Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden verstärkt ihre Forschungsaktivitäten im Bereich der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) und bietet ab sofort Neurofeedback als innovative Therapie für ADHS-Patienten an. Dabei ist es Klinikdirektor Prof. Veit Rößner gelungen, einen ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der kognitiven Neurophysiologie zu gewinnen: Neurofeedback ist das Spezialgebiet des zum Herbst 2013 berufenen Prof. Christian Beste. Bei dieser innovativen, erstmals in der Region angebotenen Therapie lernen die Kinder und Jugendlichen, ihre Gedanken gezielt einzusetzen, um sich besser zu konzentrieren und zu entspannen. Hierfür steht der Klinik ab sofort ein spezielles Gerät zur Verfügung, mit dem die Patienten ihre Hirnströme zum Steuern eines Computerspiels nutzen können.
weiterlesenJobs in der Kosmetikbranche bieten oft viel Flexibilität
Haben Mädchen und Jungen ihre Ausbildung abgeschlossen, befinden sie sich erst einmal in derselben Situation: Die jungen Berufseinsteiger sind hoch motiviert und wollen meist ambitionierte Ziele erreichen. Dafür sind sie oft bereit, sich am Arbeitsplatz stärker als der Durchschnitt einzubringen. Die erste Zeit am neuen Arbeitsplatz ist deshalb häufig sehr erfolgreich. Der Einstieg in den Beruf ist von interessanten Erfahrungen geprägt. Das ändert sich – insbesondere für Frauen – wenn erst einmal ein Baby das Licht der Welt erblickt. Zwar sind auch mehr und mehr Väter bereit, wenigstens für ein paar Monate eine Pause im Job einzulegen und die Elternzeit zu nutzen. Doch die Mütter sind es, die die verantwortungsvollen Aufgaben der Kindererziehung zum überwiegenden Teil übernehmen. Das ist der Grund dafür, dass sie Arbeitsplätze mit einem möglichst hohen Maß an Flexibilität benötigen. Jobs in der Kosmetikbranche, Tätigkeiten als Kundenberaterin und Berufe, die problemlos am Abend auszuüben sind, stoßen daher gerade bei Müttern auf großes Interesse. Denn diese Arbeitsplätze ermöglichen den Müttern, ihre Berufstätigkeit beizubehalten.
weiterlesenSexuelle Probleme bei Männern
Für fast alle Männer sind eine erfüllte Sexualität und die Zufriedenheit ihrer Partnerin wichtige Bausteine für Glück und Selbstbewusstsein. Doch in diesem Bereich können auch beim starken Geschlecht viele Probleme auftreten – von sexueller Überaktivität bis Unlust, von gestörter Empfindung bis zu Schmerzen beim Verkehr, von Erektionsstörungen bis zu Schwierigkeiten mit der Ejakulation.
weiterlesenNeue Broschüre: Menschen mit Demenz im Krankenhaus
Die meisten Krankenhäuser sind noch nicht auf Menschen mit Demenz eingestellt, die sich in der ungewohnten Umgebung unsicher fühlen und bei Diagnose, Behandlung und Körperpflege meist nicht mitwirken können. Dies kann sowohl bei den demenzkranken Patienten als auch bei ihren Angehörigen und den Klinikmitarbeitern zu Überforderung führen.
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