Senioren auf Parkbank (c) ulikat / pixelio.de

Neuer Ratgeber für Psychotherapie im höheren Lebensalter

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) hat die Neuauflage des Ratgeber mit dem Titel „Wenn die Seele krank ist – Psychotherapie im höheren Lebensalter“ veröffentlicht. Depressionen betreffen immer weiter zunehmend auch SeniorInnen. Einsamkeit, der Tod des Partners und Krankheiten belasten gerade ältere Menschen sehr. Und auch mit fortgeschrittenen Lebensalter müssen Sie den Mut aufbringen sich selbst Hilfe zu suchen.

weiterlesen
Aktentasche | Pflege und Beruf (c) Erfolgsfaktor Familie

Warum Grippe und andere Virusinfektionen depressiv machen

Virusinfektionen wie Influenza-Grippe können depressive Verstimmungen auslösen. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg bei Mäusen den Grund dafür herausgefunden. Verantwortlich ist unter anderem das Protein CXCL10, das eigentlich die Virusabwehr steuert. Wie die Wissenschaftler feststellten, hemmt das Protein eine Hirnregion, die auch bei Depressionen während kognitiver Prozesse vermindert aktiv ist. Die Erkenntnisse könnten zukünftig Patienten helfen, die nach einer Virusinfektion oder nach einer Immuntherapie an depressiven Verstimmungen leiden. Die Studie erschien am 19. April im Fachmagazin Immunity, das zur Cell-Gruppe gehört.

weiterlesen
Doppelbett (c) familienfreund.de

Munter statt müde – Wer im Frühjahr fit sein will, muss auf seinen Biorhythmus achten

(djd). Wenn das Frühjahr kommt und die Tage länger werden, fühlen sich viele Menschen müde und erschöpft. Ein hoher Spiegel des Schlafhormons Melatonin, das während der dunklen Jahreszeit verstärkt gebildet wurde, fördert die Schläfrigkeit. Zudem lassen steigende Temperaturen den Blutdruck absinken. Das Immunsystem ist angeschlagen, die Leistungsfähigkeit im Keller. Neben dem Gute-Laune-Hormon Serotonin fehlen dem Körper auch die Nährstoffe, die er für die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit unbedingt braucht.

weiterlesen
Kamera (c) familienfreund.de

Die Angst vor der Angst und ihre Auswirkungen

Die Angst ist ein Gefühl, welche sich normalerweise in bedrohlichen für uns nicht einschätzbaren Situationen äußert. Angst an sich unterscheidet sich in objektunbestimmteund objektbezogene Angst. Warum Angst uns manchmal so beherrscht, dass wir sie nicht mehr allein überwinden können, wird seit Jahrhunderten behandelt und erforscht. Mittlerweile sind zumindest die Liste der möglichen Phobien extrem lang.

weiterlesen
Arbeit | Burnout und Frührente (c) gerd altmann / pixelio.de

Burnout: Ausgebrannt durch den Job

Arbeiten bis weit über die eigene Belastungsgrenze hinaus, ständige Übermüdung und das Gefühl, ausgelaugt zu sein: Burnout trifft besonders ehrgeizige Mitarbeiter und Führungskräfte. Sie scheitern nicht selten an ihrem eigenen Perfektionismus, der sie bis weit über ihre eigenen Grenzen hinaus arbeiten lässt.  

weiterlesen
Teenager Pubertät (c) Clarissa Schwarz / pixelio.de

Reifungskrisen ernst nehmen: Wenn Kinderseelen um Hilfe schreien

Wenn Kinderseelen um Hilfe schreien äußert sich das oft in Depressionen, Aggressionen und Essstörungen. Eltern sollten Reifungskrisen ernst nehmen. Immer öfter haben Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen. Häufig brechen familiäre Strukturen auseinander und verlangen den jüngsten Familienmitgliedern viel ab. Reizüberflutung auf der einen Seite und der Zwang zu Eigenverantwortung und Erfüllung der gesellschaftlichen Erwartungen auf der anderen Seite können bei sensiblen jungen Menschen zu Überforderungen führen. Depressionen, Aggressionen und Essstörungen können die möglichen Folgen sein. Doch welche Hilfestellungen können Eltern leisten? Und welche Vorteile kann eine stationäre Behandlung bieten? Antworten auf diese und andere Fragen gaben am 23. Oktober 2014 vier ausgewiesene Spezialisten im Chat und am Telefon:

weiterlesen
Im Wald (c) familienfreund.de

Fibromyalgiesyndrom: Der Schmerz, der durch den Körper wandert

Es sind nicht nur die Muskelschmerzen, die ihnen zu schaffen machen. Häufig kommt neben Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung auch noch Hilflosigkeit hinzu: Patienten mit dem Fibromyalgiesyndrom leiden in mehrfacher Hinsicht. Oft dauert es viele Jahre und zahlreiche vergebliche Diagnose- und Therapieversuche, bis die Betroffenen endlich wissen, was ihnen fehlt. Doch selbst diese Erkenntnis bringt nur bedingt Erleichterung. Denn die chronische und bislang unheilbare Erkrankung, bei der Schmerzen an den Muskelfasern in verschiedenen Körperregionen, um die Gelenke oder im Rücken auftreten, wird oft als eingebildetes Leiden belächelt oder als eine Form der Depression abgetan.

weiterlesen
Babybauch (c) estebantroncosofoto0 / pixabay.de

Depression im Wochenbett: Wenn Mütter in Not sind

Glucksend dreht sich die Kleine auf den Bauch, ihre Mutter lächelt sie an. „Es war die richtige Entscheidung, hierher zu kommen“, sagt sie leise. Nach einem Zusammenbruch habe sie den Notarzt gerufen, der sie zusammen mit ihrer sechs Monate alten Tochter in die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Jena (UKJ) gebracht hat. „Ich habe mich nicht mehr in der Lage gefühlt, mit der familiären Situation umzugehen“, sagt die junge Mutter. Wahrscheinlich wären die Konflikte auch ohne Kind aufgetreten, vermutet sie. „Aber durch das Kind verschärft sich das Ganze.“

weiterlesen
Ernährung | Früchte (c) Erika Hartmann / pixelio.de

Fragen zu Typ-2-Diabetes: Dr. med. Miriam Goos antwortet

Die Diagnose Diabetes trifft mittlerweile Erwachsene und Kinder immer häufiger. Diabetes ist unlängst zur Volkskrankheit geworden. Jedoch erkranken immer mehr Menschen auch plötzlich an Typ-2-Diabetes. Statistiken zufolge bringen fast 90 Prozent der rund acht Millionen deutschen Diabetiker zu viel Gewicht auf die Waage. Allerdings muss nicht gleich jeder, der ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat, zuckerkrank werden. Denn neben dem Lebensstil spielt auch die genetische Komponente eine Rolle bei der Entstehung der Stoffwechselstörung. Die entscheidende Frage ist: Was können wir tun um Diabetes vorzubeugen? Inwiefern tragen Bewegung, Gewichtsreduktion oder/und gesunde Ernährung zu einem Leben ohne Diabetes bei? Und was kann man natürlich machen, wenn man schon erkrankt ist? Dr. med. Miriam Goos, Neurologin aus München gibt im Interview Auskunft:

weiterlesen