Broschüre Lass_uns_reden (c) deutscherring.de

Pflegen und gepflegt werden – daran denken, darüber sprechen

Pflege in Deutschland – aller Aufklärung zum Trotz ist dieses Thema nach wie vor ein Tabu. Unsicherheit und Unwissenheit bestimmen die Haltung vieler Menschen. Das Gespräch über einen drohenden Pflegefall, ob als Betroffener oder Angehöriger, wird als unangenehm empfunden. Eine Folge: das Thema wird ausgeblendet, bis der Fall eingetreten ist.

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Dass Kinder sich an den Kosten für die Pflege ihrer Eltern beteiligen müssen, wird von vielen falsch eingeschätzt. Foto: djd/www.deutsche-privat-pflege.de

Will man seine Eltern wirklich pflegen?

Seine Schwiegereltern oder Eltern im Alter oder im Falle einer Pflegebedürftigkeit zu pflegen, ist oft eine Herausforderung. Nachdem man jahrelang unabhängig voneinander gelebt hat, ist es nicht leicht, sich plötzlich wieder aufeinander einzustellen. Gerade wenn es den Senioren nicht gut geht, müssten die Kinder, sofern sie die Pflege übernehmen, in ihrem eigenen Alltag unter Umständen viele Abstriche machen. Oft auch in wirtschaftlicher Hinsicht, etwa weil man seine Berufstätigkeit reduzieren oder gar aufgeben muss. Vielen stellt sich daher die Frage: „Will ich meine Eltern wirklich pflegen? Schaffe ich das überhaupt?“

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Pflege | Seniorin mit Rollator im Seniorenheim (c) cocoparisienne / pixabay.de

Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff geht in die Erprobung

In 2 Modellprojekten wird ab jetzt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff erprobt. Die Durchführung übernimmt der GKV-Spitzenverband. Sie dienen der wissenschaftlichen Erprobung und Überprüfung eines neuen Begutachtungsverfahrens, das mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff in dieser Legislaturperiode eingeführt wird. Ziel ist es, die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen schon zum 1. Januar 2015 deutlich zu verbessern.
Vom Pflegebahr zum neue Pflegebedürftigkeitsbegriff
Alles neu in der Pflege hieß es erst ab 1.1.2013. Das Ziel war damals wie heute die Leistungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige zu verbessern. Ein Fokus lag auf der Einführung der sogenannten Pflegestufe 0 für Demenzkranke. Mehr Pflegegeld erhielt man, wenn man eine eingeschränkte Alltagskompetenz nachweisen konnte. Der berechtigte Personenkreis definiert sich nach § 45a SGB XI. Auch für Angehörige gab es zahlreiche Verbesserungen.

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Geld allein macht nicht glücklich (c) olichel / pixabay.de

Förderung für die Pflegezusatzversicherung kommt im Januar 2013

Während die Barmer Krankenkasse mit dem jährlichen Pflegereport in 2012 erstmals die Lebenszeitkosten für Pflege von Männern und Frauen ermittelt hat, startet am 4. Januar 2013 die Förderung für den Abschluss von Pflegezusatzversicherungen.

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Hilfsmittel Pflege (c) familienfreund.de

so behalten angehörige in sachen pflege den überblick

der pflegefall kommt meist aus heiterem himmel. oft ist ein schlaganfall, ein sturz oder ein unfall die ursache. dann bricht panik unter den angehörigen aus. denn bevor mama oder papa aus der klinik entlassen werden, muss die pflege organisiert sein. wie kann man beruf, eigene kinder und die pflege der eltern unter einen hut bringen? wie finde ich einen heimplatz? und vor allem: was kostet das alles? was leistet die gesetzliche pflegeversicherung? ist eine private pflegezusatzversicherung interessant? was hat es mit der pflege-auszeit auf sich?  

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