0341-355408-12 info@familienfreund.de

Schlagwort: Psychische Erkrankungen


Teenager Pubertät (c) Clarissa Schwarz / pixelio.de

Teenager Pubertät (c) Clarissa Schwarz / pixelio.de

Reifungskrisen ernst nehmen: Wenn Kinderseelen um Hilfe schreien

/ Keine Kommentare /   Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 40 Sekunden

Wenn Kinderseelen um Hilfe schreien äußert sich das oft in Depressionen, Aggressionen und Essstörungen. Eltern sollten Reifungskrisen ernst nehmen. Immer öfter haben Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen zu kämpfen. Häufig brechen familiäre Strukturen auseinander und verlangen den jüngsten Familienmitgliedern viel ab. Reizüberflutung auf der einen Seite und der Zwang zu Eigenverantwortung und Erfüllung der gesellschaftlichen Erwartungen auf der anderen Seite können bei sensiblen jungen Menschen zu Überforderungen führen. Depressionen, Aggressionen und Essstörungen können die möglichen Folgen sein. Doch welche Hilfestellungen können Eltern leisten? Und welche Vorteile kann eine stationäre Behandlung bieten? Antworten auf diese und andere Fragen gaben am 23. Oktober 2014 vier ausgewiesene Spezialisten im Chat und am Telefon:

 zum Beitrag Reifungskrisen ernst nehmen: Wenn Kinderseelen um Hilfe schreien
Aufeinander verlassen, zusammen arbeiten (c) keijj44 / pixabay.de

Aufeinander verlassen, zusammen arbeiten (c) keijj44 / pixabay.de

Ablehnung von Menschen mit psychischen Erkrankungen nimmt zu

/ Keine Kommentare /   Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 21 Sekunden

Rund 3.600 Menschen wurden Ende 2011 bundesweit in persönlichen Face-to-Face-Interviews ausführlich zu ihrer Einstellung zu den Krankheitsbildern Schizophrenie, Depression und Alkoholismus befragt. Das Ergebnis ist beunruhigend. Während die Bereitschaft, mit Betroffenen in Kontakt zu treten in Bezug auf Depression und Alkoholabhängigkeit unverändert geblieben ist, hat sich das Verhältnis zu Menschen mit Schizophrenie im Vergleich zu 1990 deutlich verschlechtert.

 zum Beitrag Ablehnung von Menschen mit psychischen Erkrankungen nimmt zu
Sport | Firmenlauf (c) Petra Bork  / pixelio.de

Sport | Firmenlauf (c) Petra Bork / pixelio.de

Mitarbeiter können arbeitsmedizinische Untersuchungen verlangen

/ Keine Kommentare /   Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 21 Sekunden

Jeder Arbeitnehmer kann regelmäßig überprüfen lassen, ob sich aus seinem Arbeitsplatz heraus Gefahren für die individuelle Gesundheit ergeben. So kann der Arzt in einem Job mit Feinstaubbelastung etwa einen Lungenfunktionstest machen oder bei einem Büroarbeiter eine Augenuntersuchung. Die Kosten dafür trägt der Arbeitgeber. Möchte der Arbeitnehmer sich von einem anderen Arzt als dem Betriebsarzt untersuchen lassen, trägt er die Kosten selbst. Der Betriebsarzt unterliegt dabei der Schweigepflicht. Erzählen die Ärzte ohne Erlaubnis dem Arbeitgeber von den Befunden des Mitarbeiters, dann kann sie das Kopf und Kragen kosten, erklärt die DGAUM. Denn der Bruch der ärztlichen Schweigepflicht sei strafbar. Die Angst vieler Mitarbeiter vor einer Indiskretion des Arztes sei somit grundlos. Im Rahmen des Dresdner Kongresses steht auch die Themen Prävention sowie betriebliches Gesundheitsmanagement auf dem Programm, dazu werden mehrere Veranstaltungen angeboten.

 zum Beitrag Mitarbeiter können arbeitsmedizinische Untersuchungen verlangen
Geschäftsleute (c) unsplash / pixabay.de

Geschäftsleute (c) unsplash / pixabay.de

BDA: Psychische Erkrankungen nicht einseitig auf Arbeit zurückführen

/ Keine Kommentare /   Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 5 Sekunden

Zur heutigen Pressekonferenz der Bundespsychotherapeutenkammer in Berlin erklärt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände: Zu Recht weist die Bundespsychotherapeutenkammer darauf hin, dass psychische Erkrankungen auf verschiedenen Ursachen beruhen. Der DGB macht es sich daher deutlich zu einfach, wenn er einseitig Arbeit für psychische Erkrankungen verantwortlich macht. Richtig ist vielmehr, dass Arbeit grundsätzlich einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und die persönliche Entwicklung des Einzelnen hat. Sie schafft Selbstbestätigung und Anerkennung. Dies dokumentiert auch die „Gemeinsame Erklärung zur psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt“, die das Bundesarbeitsministerium, die BDA und der DGB im September vergangenen Jahres gemeinsam vorgelegt haben.

 zum Beitrag BDA: Psychische Erkrankungen nicht einseitig auf Arbeit zurückführen
Jugendliche lacht (c) stephan dietl / pixelio.de

Jugendliche lacht (c) stephan dietl / pixelio.de

Wie verändert sich das Gehirn während der Pubertät?

/ 1 Kommentar /   Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 35 Sekunden

Um psychische Erkrankungen besser zu verstehen, beobachten Heidelberger Wissenschaftler mit Hilfe neuer Methoden der Magnetresonanztomographie das Gehirn beim Erwachsen-Werden / Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt das umfangreiche Projekt mit 239.000 Euro / Studienteilnehmer im Alter von 9 oder 12 Jahren gesucht 

 zum Beitrag Wie verändert sich das Gehirn während der Pubertät?
Mann, nachdenklich (c) stephan n. / pixelio.de

Mann, nachdenklich (c) stephan n. / pixelio.de

Wenn man nicht mehr leben will – Fragen zum Suizid

/ 5 Kommentare /   Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten, 21 Sekunden

Selbsttötung, Selbstmord oder Freitod – das bedeutet Suizid. Den Begriff zu erklären, geschieht schnell und schmerzlos – anders als mit dessen traumatischen Folgen umzugehen und die Auswirkungen zu verarbeiten. Es tritt etwas ein, womit man eben einfach nicht gerechnet hat. Ein (geliebter) Mensch, ein Bekannter, Freund oder Verwandter beschließt seinem Leben ein Ende zu setzen. Sei es beabsichtigt oder aber durch das Unterlassen lebenserhaltender Maßnahmen wie die Einnahme lebensnotwendiger Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeiten. 

 zum Beitrag Wenn man nicht mehr leben will – Fragen zum Suizid
Anstieg psychischer Krankheiten 2013 (c) DAK.de

Anstieg psychischer Krankheiten 2013 (c) DAK.de

Massenphänomen Burnout? Die Verbreitung wird deutlich überschätzt

/ Keine Kommentare /   Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 6 Sekunden

Die Krankschreibungen von Arbeitnehmern aufgrund psychischer Leiden erreichten 2012 einen neuen Höhepunkt. Laut aktuellem DAK-Gesundheitsreport haben sich zwischen 1997 und 2012 die Fehltage durch Depressionen und andere psychische Krankheiten mehr als verdoppelt (plus 165 Prozent). Dieser Trend bei den Krankschreibungen lässt auf den ersten Blick vermuten, die Deutschen würden sich zu einem Volk von psychisch Kranken entwickeln. Epidemiologische Studien belegen jedoch: Psychische Störungen sind seit Jahrzehnten in der Bevölkerung nahezu gleich verbreitet. „Das Bewusstsein und die Sensibilität von Ärzten und Patienten diesen Krankheiten gegenüber haben sich deutlich verändert“, betont Herbert Rebscher, Chef der DAK-Gesundheit. 

 zum Beitrag Massenphänomen Burnout? Die Verbreitung wird deutlich überschätzt