Billigst-Unterbringung ist nicht möglich, auch wenn der Eigenanteil fürs Pflegeheim weiter steigt (c) Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de

Billigst-Unterbringung ist nicht möglich, auch wenn der Eigenanteil fürs Pflegeheim weiter steigt (c) Wilhelmine Wulff_All Silhouettes / pixelio.de

Erbrecht: Gewöhnlicher Aufenthalt als Prinzip kommt

Noch ein Jahr wird es dauern aber dann werden die Neuregelungen im Erbrecht ihre Wirkung entfalten. Ab 17. August 2015 gilt die neue Europäische Erbrechtsverordnung. Diese regelt, welches nationale Erbrecht anzuwenden ist, wenn Vermögen in mehreren EU-Staaten zu vererben ist. Die neue Verordnung bietet vor allem größere Rechtssicherheit, von der jährlich gut 450.000 Familien profitieren werden.

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Altenpflege (c) geralt / pixabay.de

Altenpflege (c) geralt / pixabay.de

Studie: Nicht alle Geschwister beteiligen sich an der Pflege

Geschwister pflegen ihre Eltern, wenn diese alt und hilfsbedürftig werden, nicht in gleichem Umfang. In 75 Prozent aller Fälle übernimmt ein einzelnes Kind die Pflege. Die Mütter werden in erster Linie von den Töchtern gepflegt. Söhne sind nach wie vor seltener bereit, die Pflegearbeit allein zu leisten. In Familien ohne Töchter teilen sich mehrere Brüder die Pflege häufig untereinander auf. Zu diesem Ergebnis kommt WZB-Forscher Marcel Raab in einer Studie, die er jetzt gemeinsam mit Henriette Engelhardt (Universität Bamberg) und Thomas Leopold (Universität von Amsterdam) veröffentlicht hat. Warum sich Geschwister unterschiedlich stark bei der Pflege der Eltern engagieren, haben die Forscher mit Hilfe amerikanischer Daten untersucht.

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Anwälte sind Spezialisten auf verschiedenen Rechtsgebieten (c) geralt/pixabay.de

Anwälte sind Spezialisten auf verschiedenen Rechtsgebieten (c) geralt/pixabay.de

Wilde Ehe – und was kommt danach?

Während die Zahl der Hochzeiten in Deutschland von Jahr zu Jahr immer mehr zurückgeht, nehmen die Partnerschaften ohne Trauschein (umgangssprachlich: Wilde Ehe) hingegen immer weiter zu. Bei der Unterhaltsrechtsreform im Jahr 2008 hat der Gesetzgeber diese gesellschaftliche Tendenz allerdings nicht weiter umgesetzt. Paare, die in „wilder Ehe“ zusammenleben, stehen auch nach der Gesetzesreform im Hinblick auf Trennungsfolgen, Eigentumsverhältnisse und Erbfolge deutlich schlechter als Ehepaare oder eingetragene Lebenspartnerschaften gleichgeschlechtlicher Paare.

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